Zum Inhalt springen Zum Hauptmenü springen Zum Servicemenü springen

Aktion Zivilcourage koordiniert Hilfsangebote in Heidenau

28.08.2015

Nach den Ausschreitungen in der sächsischen Kleinstadt hat „Aktion Zivilcourage“ in Absprache mit dem Deutschen Roten Kreuz die Koordinierung der Hilfsangebote übernommen. Der in Pirna ansässige Verein ist Programmpartner im Bundesprogramm „Demokratie leben!“

Aus Anlass der Eröffnung einer Flüchtlingsunterkunft war es Ende August in Heidenau zu mehrtägigen fremdenfeindlichen Ausschreitungen gekommen. Gleichzeitig haben aber auch viele Bürgerinnen und Bürger ihre Solidarität mit den Flüchtlingen bekundet und Unterstützung in Form von Geld- und Sachspenden sowie praktischer Hilfe vor Ort angeboten.

In Absprache mit dem Deutschen Roten Kreuz hat der Verein „Aktion Zivilcourage“ die Koordinierung dieser Hilfsangebote übernommen. Einen Einblick in diese Tätigkeit gibt eine Reportage auf der Internetseite des couragiert Magazins (Link erloschen).

„Aktion Zivilcourage“ wurde Ende der 1990er Jahre vor dem Hintergrund hoher Kommunalwahlergebnisse rechtsextremer Parteien im damaligen Landkreis Sächsische Schweiz und einer zunehmenden Gewaltbereitschaft junger Menschen gegründet. Der Verein ist in der Bildungs- und Beratungsarbeit tätig und setzt sich darüber hinaus überparteilich und in einem breiten Netzwerk für die Stärkung der demokratischen Kultur in Sachsen ein. Er wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ in der Strukturentwicklung zum bundeszentralen Träger gefördert.


Reportage des couragiert Magazins über die Tätigkeit von „Aktion Zivilcourage“ in Heidenau (Link erloschen)

Internetseite von „Aktion Zivilcourage“