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Newsletter des Bundesprogramms „Demokratie leben!“

Februar 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

unsere offene, demokratische Gesellschaft ist bedroht. Der Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin ist erst wenige Wochen her, der Schock sitzt tief. Was muss der Staat tun, was können die Menschen tun, die sich für Demokratie und Vielfalt engagieren?

Gegen Gewalt helfen Sicherheit und Prävention. Nur beides, nur gemeinsam. Präventionsarbeit vor Ort, überall im Land, ist eine der Aufgaben und Stärken des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“. Wir haben die Fördermittel für dieses Bundesprogramm verdoppelt und es um neue Themenfelder erweitert. Mehrere Interessen­bekundungs­verfahren sind bereits gestartet, weitere werden noch folgen. Darüber hinaus arbeitet das Bundesfamilienministerium an einem Demokratieförder- und Extremismuspräventionsgesetz, um dem Engagement für Demokratie eine dauerhafte Grundlage zu geben.

Über diese und weitere Entwicklungen des Bundesprogramms informieren wir Sie mit der zweiten Ausgabe des Newsletters. Demokratie zu leben, durch das eigene Handeln, durch zivilgesellschaftliches Engagement, durch das selbstbewusste Eintreten für demokratische Werte, ist das Beste, was wir gemeinsam tun können. Ich wünsche uns viel Erfolg dabei.

Ihre Manuela Schwesig
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend


Inhalt

  • Aktuelles zum Bundesprogramm
  • Veranstaltungshinweise
  • Aus der Praxis
  • Mediatipps
  • Weiteres
  • Aktuelles zum Bundesprogramm

    Interessenbekundungsverfahren im Programmbereich „Prävention und Deradikalisierung in Strafvollzug und Bewährungshilfe“ gestartet

    Vom 25. Januar 2017 bis zum 24. März 2017 findet ein Interessenbekundungsverfahren für die Förderung von Maßnahmen der Prävention und Deradikalisierung in Strafvollzug und Bewährungshilfe statt.   Mehr (Link erloschen)

    Interessenbekundungsverfahren für den Förderbereich „Strukturentwicklung zum bundeszentralen Träger“ gestartet

    Nichtstaatliche, bundesweit tätige Organisationen, die in ausgewählten Themen- und Strukturfeldern aktiv sind, können bis zum 24. Februar 2017 (Posteingang) ihre Interessenbekundung für eine Förderung durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ einreichen.   Mehr (Link erloschen)

    Logo "Demokratie leben!"

    Interessenbekundungsverfahren für den Programmbereich „Modellprojekte zur Radikalisierungsprävention“ gestartet

    Vom 2. Februar 2017 bis zum 17. März 2017 findet ein Interessenbekundungsverfahren für den Programmbereich „Modellprojekte zur Radikalisierungsprävention“ in den Themenfeldern Rechtsextremismus, islamistische Orientierungen und Handlungen sowie Linke Militanz statt.  Mehr (Link erloschen)

    Interessenbekundungsverfahren für neue „Partnerschaften für Demokratie“ endet am 10. Februar

    Interessierte Städte, Landkreise und Gemeinden können noch bis zum 10. Februar 2017 (Posteingang) ihre Interessenbekundung für eine Förderung durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ einreichen. Mehr (Link erloschen)

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    Infostand des Bundesprogramms „Demokratie leben!“, Bildnachweis: BAFzA

    Das Bundesprogramm auf Veranstaltungen

    Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ wird auch 2017 auf zahlreichen Messen und Veranstaltungen präsent sein. Die nächsten Termine sind die Bildungsmesse Didacta in Stuttgart (14. -18.02.2017) und der 16. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag in Düsseldorf (28. - 30.03.2017). Dabei werden auch wieder Mitwirkende aus geförderten Projekten ihre Arbeit vorstellen. Mehr

    Veranstaltungshinweise

    31.03. bis 12.11.2017 - Breit aufgestellt! Fortbildung zur Prävention von Ungleichwertigkeitsvorstellungen

    Das Ziel des Fortbildungskonzepts „breit aufgestellt!“ ist es, extrem rechten Aktivitäten und Einstiegsprozessen in rechte Szenen den Nährboden zu entziehen. Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sollen für eine Präventions­arbeit befähigt werden, die Ausgrenzungsmechanismen in der Mitte der Gesellschaft, im professionellen Alltag und Lebensumfeld entgegenwirkt. Die Fortbildung wird veranstaltet von der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben. Mehr

    Dialogwerkstätten für Aktive aus dem Bundesprogramm

    In den kommenden Monaten finden mehrere Dialogwerkstätten statt, bei denen die geförderten Projekte Gelegenheit erhalten, sich auszutauschen, Erfolge zu teilen sowie gemeinsame Lösungsstrategien und Reaktionsmöglichkeiten zu aktuellen Problemen zu erarbeiten. Mehr

    Graphic Recording beim Demokratiekongress; Bildnachweis: Michael Gottschalk/photothek.net

    Aus der Praxis

    Das Modellprojekt „Jugend im Land 3.0“ stellt sich vor

    Das Modellprojekt „Jugend im Land 3.0 - Digitale Demokratie- und Engagementförderung im ländlichen Raum“ wird vom Verein KinderStärken e. V. durchgeführt und schafft die Grundlage für demokratische Mitbestimmung für Kinder und Jugendliche im ländlichen Raum.  Mehr

    „Dehnungsfuge - auf dem Lande alles dicht?“

    „Der Begriff ‚Dehnungsfuge‘ ist bewusst aus dem Baujargon gewählt. Diese besondere Fuge gleicht das Quellen und Schwinden von Rissen aus – reale Risse zwischen Bauteilen und Materialien“, erklärt Torsten Sowada, Projektleiter aus Magdeburg. Mehr

    Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projektes; (Bildnachweis: Modellprojekt "Dehnungsfuge - Auf dem Lande alles dicht?"
    Standbild aus dem Programmvideo des Modellprojekts „Verein(t) gegen Rassismus! Stuttgarter Migrantenvereine gegen Islam-, Muslimfeindlichkeit und Alltagsrassismen!“

    Das Modellprojekt „Verein(t) gegen Rassismus! Stuttgarter Migrantenvereine gegen Islam-, Muslimfeindlichkeit und Alltagsrassismen!“ stellt sich vor

    Das Modellprojekt „Verein(t) gegen Rassismus! Stuttgarter Migrantenvereine gegen Islam-, Muslimfeindlichkeit und Alltagsrassismen!“ wird vom Stuttgarter Forum der Kulturen e. V. durchgeführt und sensibilisiert Migrantenvereine bezüglich gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, insbesondere Muslimfeindlichkeit. Es motiviert sie, sich hiergegen auch innerhalb der eigenen Community zu engagieren. → Mehr

    Sonderrolle für die Wissenschaft

    In Hessen liegt der Umgang mit der rechtsextremen Szene vor allem in den Händen der Universität Marburg. Seit gut zehn Jahren ist sie Anlaufstelle für Eltern, Politik und Schule. Dem Forscherteam ist besonders an der Qualität gelegen. Mehr

    Reiner Becker, Bildnachweis: Christian Stein, Philipps-Universität Marburg
    Bild eines Bierdeckels aus dem Projekt "Islam auf badisch"

    Kurz vorgestellt: Das Projekt „Islam auf badisch“

    „Wer oder was isch eigentlich e Imam?“ Diese und ähnliche Fragen wurden im Projekt „Islam auf badisch“ auf Bierdeckel gedruckt und in Gaststätten und Kulturbetrieben ausgelegt. Mehr

    Mediatipps

    Die Bleibenden - Wie Flüchtlinge Deutschland seit 20 Jahren verändern

    Seit Jahrzehnten gehören Menschen, die nach Deutschland geflohen sind, zur Zivilgesellschaft und gestalten diese mit. Für viele war es ein schwieriger, von Zumutungen und Zurückweisungen geprägter Weg. Christian Jakob berichtet über den Einsatz für ihre Rechte und Chancen.   Mehr

    Die Konsultative - Mehr Demokratie durch Bürgerbeteiligung

    Wutbürger, Desinteressierte, Resignierte: Es gibt viele Menschen, die von der Demokratie nichts (mehr) erwarten. Patrizia Nanz und Claus Leggewie werben für ein Konzept erweiterter Mitsprachemöglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger. Es soll demokratische Strukturen ergänzen – jenseits von Populismus und Schlagwortpolitik.   Mehr

    Umschlagbild der Publikation
    Umschlagbild der Publikation

    Wie kann Integration von Flüchtlingen gelingen, damit die Stimmung nicht kippt? Eine Expertise

    Die Expertise fasst Erkenntnisse zum Themengebiet „Geflüchtete und Zusammenleben“ aus Wissenschaft und Praxis zusammen und erarbeitet auf dieser Grundlage Handlungsempfehlungen für die „Integration von Geflüchteten unter der Berücksichtigung lokaler Stimmungslagen“. Diese und weitere Materialien aus dem Bundesprogramm finden Sie in der Vielfalt-Mediathek. Mehr

    Neue Broschüre „Methoden der Internationalen Jugendarbeit für Projekte mit Geflüchteten“

    Das Netzwerk „Kommune goes International“ der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e. V. (IJAB) hat eine neue Arbeitshilfe veröffentlicht. Die Publikation zeigt, wie bewährte Methoden der Arbeit mit internationalen und mehrsprachigen Gruppen speziell für die Zielgruppe der Geflüchteten angepasst werden können.
    Mehr

    Umschlagbild der Publikation

    Weiteres

    Publikationsdatenbank auf www.demokratie-leben.de

    Auf unserer Seite weisen wir in der Rubrik Wissen auf Fachliteratur und Arbeitshilfen zu den verschiedenen Themenfeldern und Programmbereichen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ hin. Mit der enthaltenen Suchfunktion können Sie die Publikationen nach Schwerpunkten filtern und eine Suche nach Schlagwörtern durchführen.  Mehr

    Neuer Veranstaltungskalender

    Auf unsere Startseite finden Sie in der rechten Spalte den neuen Veranstaltungskalender. Ihnen werden dort die Veranstaltungen der Programmpartner im laufenden Monat angezeigt. Sie haben darüber hinaus auch die Möglichkeit, sich den Kalender in einer Jahres- und Listenansicht anzeigen zu lassen.   Mehr

    Screenshot des Veranstaltungskalenders
    Logo des Programms Elternchance

    Bundesfamilienministerium startet neues Modellprogramm zur Unterstützung von Flüchtlingsfamilien

    Ab dem Frühjahr 2017 fördert das neue Programm „Starke Netzwerke Elternbegleitung für geflüchtete Familien“ die Arbeit von Elternbegleiterinnen und Elternbegleitern mit jährlich 3 Millionen Euro. Mehr

    Bundesausschuss Politische Bildung schreibt „Preis Politische Bildung“ aus

    Unter dem Motto „Klartext für Demokratie! – Offen und respektvoll, kompromissfähig und solidarisch denken und handeln!“ vergibt der Bundesausschuss Politische Bildung 2017 zum fünften Mal den „Preis Politische Bildung“. Bewerbungen werden bis zum 1. März 2017 entgegengenommen. Der Preis ist mit insgesamt 9.000 Euro dotiert.
    Mehr

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