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Themenfilm „Engagement gegen Hass im Netz“

Im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ wurden auch Projekte gefördert, die zur Stärkung der Demokratie und des zivilgesellschaftlichen Engagements im Netz beitragen. Kindern, Jugendlichen, Eltern, Fachkräften sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren wurden über innovative Formate Kompetenzen vermittelt, um mit Hassrede und Hetze im Netz angemessen umgehen zu können.

In Berlin gab es beispielweise das Modellprojekt „No Hate Speech Movement“ der Neuen deutschen Medienmacher, das Journalistinnen und Journalisten Werkzeuge an die Hand gab, um mit Hass im Netz besser umgehen zu können.

Inga Heidland, Projektmitarbeiterin: „Unser Ziel ist eine Debattenkultur, die Meinungsvielfalt zulässt - die nicht irgendwelche Meinungen unterdrückt, nur weil sie Hasskommentare erregen könnten. Und vor allem den Betroffenen zu zeigen: ‚Hey, ihr seid nicht alleine!‘.“

In Hannover stand im Modellprojekt „Werte leben – Online“ des Juuuport e. V. die Onlineberatung bei Problemen im Netz von Jugendlichen für Jugendliche im Mittelpunkt. Ziel war es, negativen Phänomenen im Online-Alltag kritisch und selbstbewusst begegnen zu können. Gleichzeitig wurde ein Bewusstsein für eigenverantwortliches Onlineverhalten geschaffen und die Eigeninitiative für Respekt und Toleranz im Netz  gefördert.

Das Projekt „Salam2You“ des Violence Prevention Network e. V. befasste sich in Berlin mit Extremismusprävention. Immer mehr Jugendliche werden durch hippe Beiträge von Extremisten geködert.

„Wir möchten über Themen mit Jugendlichen ins Gespräch kommen, die möglichst nah an ihre Lebensrealität herankommen. Und damit auch über Themen, die Radikalisierung verstärken können, wie Identität und Ausgrenzung,“ so Michèle Leaman, Bereichsleiterin bei „Salam2You“.

 

    Engagement gegen Hass im Netz