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Sachsen-Anhalt

Zuständiges Ministerium

Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt
Bereich: S4 Demokratieentwicklung
Turmschanzenstr. 25
39114 Magdeburg


Landes-Demokratiezentrum

Landeskoordinierungsstelle - Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt
Stabsstelle Demokratieentwicklung
Turmschanzenstr. 25
39114 Magdeburg

Ansprechpartnerin:
Hildegard Rode
Tel: 0391 567 4653
Hildegard.Rode(at)ms.sachsen-anhalt.de
http://www.beratungsnetzwerk-sachsen-anhalt.de


Ziele

Das Beratungs­netzwerk gegen Rechts­extremismus als Teil des Landes­programms für „Demokratie, Vielfalt und Welt­offenheit“ ist in verschiedenen Foren mit den Akteuren der Landes­politik vernetzt. Es wendet sich aktiv gegen Rassismus, Antisemitismus und andere Formen von gruppen­bezogener Menschen­feindlichkeit, setzt sich für eine demokratische, menschen­rechts­orientierte und von gegenseitigem Respekt getragene Gesellschaft ein und zielt auf die Stärkung demokratischer Strukturen in Sachsen-Anhalt ab.

Von der zunehmenden Vernetzung profitiert das Beratungs­netzwerk durch eine damit verbundene stärkere öffentliche Wahrnehmung als Beratungs­instanz im Themen­feld. Netzwerk­strukturen erleichtern die Kommunikation mit unter­schiedlichen Fach­ressorts und damit eine kurzfristige Klärung von Problem­lagen. Die Fach­expertise der Netzwerk­mitglieder wiederum setzt Impulse und findet Eingang in die politische Landschaft.


Das Beratungsangebot

Zwischen den Regionalen Beratungs­teams und den Opfer­beratungs­stellen besteht eine arbeits­teilige Netzwerk­struktur, die eine flächen­deckende Beratungs­arbeit im Land ermöglicht und für die Beratungs­nehmenden einen niedrig­schwelligen Zugang zu den Beratungs­leistungen sichert. Neben der im Ministerium für Arbeit und Soziales angesiedelten Landes­koordinierungs­stelle unterstützt die Arbeits­stelle Rechts­extremismus als zentrale Recherche- und Analyse­instanz im Themenfeld Rechts­extremismus die Arbeit der Berater und Beraterinnen der Mobilen Beratung und der Opfer­beratung durch Weitergabe benötigter Informationen zu rechts­­extremen Strukturen und Aktivitäten in Sachsen-Anhalt. Derzeit im Aufbau befinden sich die Ausstiegs- und Distanzierungs­beratung sowie die Eltern­beratung.


Das Beratungsverständnis

Die Beratungs­nehmenden werden als Experten und Expertinnen ihrer eigenen Lebens­welt und der lokalen Verhältnisse verstanden. Die Gestaltung des Beratungs­prozesses richtet sich an ihren individuellen Fähigkeiten, Möglichkeiten und Ressourcen aus. Die Beratungs­konzeptionen und Handlungs­strategien werden gemeinsam mit ihnen vor Ort entwickelt.