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Rheinland-Pfalz

Zuständiges Ministerium

Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz
Rheinallee 97 – 101
55118 Mainz


Logo des Landes-Demokratiezentrums Rheinland-Pfalz

Landes-Demokratiezentrum

Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung - Abt. Landesjugendamt
Rheinallee 97-101
55118 Mainz

Ansprechpartner:
Felix Eitel, Rolf Knieper
Tel: 06131 967185
lks-demokratie-leben(at)lsjv.rlp.de
www.demokratie-leben-rlp.de


Ziele

Das Beratungs­netzwerk ist über das Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen sowie einen inter­ministeriellen Arbeits­kreis (IMAG) mit der Landes­politik verknüpft. Dort werden alle Aktivitäten und Maßnahmen gegen Rechts­extremismus miteinander abgestimmt und koordiniert. Die vielfältigen Expertisen und Kompetenzen der Mitglieder des Beratungs­netzwerks leisten einen effektiven Beitrag zur Schaffung einer zivil­gesellschaftlichen Kultur gegen Rechts­extremismus, verbunden mit der Förderung einer Kultur des Hinsehens und der gelebten Zivil­courage sowie der Toleranz, der Vielfalt und einer partizipativen Demokratie. Es trägt zu einer nachhaltigen Stärkung des Engagements von staatlichen und zivilgesellschaftlichen Kräften gegen rechts­extreme Haltungen und Aktivitäten bei. Durch das Qualitäts­sicherungs­verfahren wurde Qualität als Querschnitts­aufgabe im Beratungs­netzwerk implementiert und wird dem zukünftigen Handeln zugrunde gelegt.


Das Beratungsangebot

Die Mobile Beratung wird durch sieben Beratungs­stellen (Beratungs­knoten) übernommen. Alle weiteren Angebote, das heißt die Opfer­beratung, die Eltern­beratung sowie die Ausstiegs- und Distanzierungs­beratung werden durch eine zentrale Stelle bearbeitet. Das Land ist bestrebt, ein qualifiziertes, situativ flexibles und sozial­raum­orientiertes Beratungs­angebot zur wirksamen Unter­stützung von durch rechts­extreme Aktivitäten betroffene Einzel­personen oder Institutionen bereit­zustellen.

Alle Beratungs­angebote werden durch das Bundes­programm abgesichert und arbeiten aufgrund der gemeinsamen Verortung im Landes­jugendamt entsprechend eng zusammen. Dies schließt den regel­mäßigen kollegialen Austausch in Treffen des Beratungs­netzwerks sowie in regelmäßigen Beratungs­treffen zur Unterstützung der regional tätigen Berater und Beraterinnen der „Beratungs­knoten“ ein, in denen laufende Aktivitäten abgestimmt und Vorhaben entwickelt werden.


Das Beratungsverständnis

Im Rahmen des Qualitäts­sicherungs­verfahrens – Zertifikat „kunden­orientierte Qualitäts­testierung für Beratungs­organisationen“ (KQB) – entstanden in einem selbst­reflexiv angelegten Prozess ein Leitbild, eine Definition gelungener Beratung und ein Prozess­fluss­diagramm zur Vereinheitlichung des Beratungs­ablaufs einschließlich eines Fall­dokumentations­systems und eines Evaluations­konzepts.

Die Beratung gilt dann als gelungen, wenn sie von den Beratungs­nehmerinnen und Beratungs­nehmern als gut und wertvoll empfunden wird und wenn durch eine reflektierende Kommunikation deren Entscheidungs- und Handlungs­fähigkeit verbessert beziehungs­weise erweitert wurde. Ein der Beratung zugrunde­liegendes Prinzip ist, dass alle Akteure gleichberechtigt am Beratungs­prozess beteiligt werden, die zum Gelingen der Beratung beitragen können.