Zum Inhalt springen Zum Hauptmenü springen Zum Servicemenü springen

Nordrhein-Westfalen

Logo Ministerium für Kultur und Wissenschaft

Zuständiges Ministerium

Ministerium für Kultur und Wissenschaft
des Landes Nordrhein-Westfalen
Haroldstraße 4
40213 Düsseldorf


Landes-Demokratiezentrum

Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus
Haroldstr. 4
40213 Düsseldorf

Ansprechpartnerin:
Maria Springenberg-Eich
Tel: 0211 837 4200
maria.springenberg-eich(at)mfkjks.nrw.de
www.nrweltoffen.de/landesaktivitaeten/Landesnetzwerk/index.php


Ziele

Das Ziel des „Landesnetzwerks gegen Rechtsextremismus“, dessen Leitung bei der Landeskoordinierungsstelle liegt, besteht in der Förderung eines menschenrechtsorientierten und demokratischen Zusammenlebens in Zusammenarbeit von staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren. Verknüpfungen innerhalb des Landesnetzwerks sollen gestärkt und die Koordinierungsleistung in Bezug auf weitere notwendige Maßnahmen gegen Rechtsextremismus in NRW ausgeweitet werden. Das Landesnetzwerk gegen Rechtsextremismus ist in diesem Zusammenhang ein wichtiger Partner bei der Entwicklung des integrierten Handlungskonzeptes gegen Rechtsextremismus und Rassismus der Landesregierung.


Das Beratungsangebot

Über Bundes- und Landesmittel werden die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus die Beratung für Opfer von rechtsextremer und rassistischer Gewalt und die zivilgesellschaftliche Ausstiegsberatung gefördert. Die Vernetzung der Beratungsträger miteinander dient dem gegenseitigen Informations- und Wissenstransfer sowie der weiteren Professionalisierung der Beratung vor Ort und erleichtert eine fachgerechte Vermittlung von Beratungs- und Unterstützungsleistungen bei konkreten Anfragen.

Im Prozess der Entwicklung eines integrierten Handlungskonzeptes gegen Rechtsextremismus und Rassismus durch die Landesregierung – unter Einbindung zivilgesellschaftlicher Akteure – wird zudem die Kooperation mit weiteren Beratungsangeboten im Land vorangetrieben.


Das Beratungsverständnis

Im Rahmen des qualitätsorientierten Verfahrens wurden mit der Mobilen Beratung eine Falldefinition, Beratungskriterien und Dokumentationsinstrumente erstellt, um das Beratungshandeln vergleichbar zu machen und gegenseitiges Lernen zu erleichtern. Die Arbeit der Mobilen Beratung folgt dem Verständnis einer Hilfe zur Selbsthilfe, während die Opferberatung personenbezogene Hilfe in Form von psychosozialer und  juristischer Unterstützung biete.


Modellprojekt „Plan P. – Jugend stark machen gegen salafistische Radikalisierung“

Der zeitgenössische Salafismus ist Ausgangspunkt einer zwar kleinen, aber seit einigen Jahren schnell wachsenden Jugendsubkultur in Deutschland. Auch abseits einer militanten Ausprägung kann es dabei in Schule, Jugendeinrichtung und in der Familie zu Konflikten kommen, auf die der erzieherische Kinder- und Jugendschutz reagieren muss.

Das bei der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Landesstelle NRW e. V. (AJS) angesiedelte Projekt, das im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert wird, richtet sich primär an die Fachkräfte des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes. Es vermittelt ihnen das notwendige Wissen über Islam, Islamismus und Salafismus und unterstützt sie bei der Implementierung lokaler Präventionsprogramme und präventiver Netzwerke.

www.ajs.nrw.de/idz-sekten-psychokulte/plan-p/