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Brandenburg

Logo des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport, Bandenburg

Zuständiges Ministerium

Staatskanzlei des Landes Brandenburgs
Koordinierungsstelle "Tolerantes Brandenburg/Bündnis für Brandenburg"
Heinrich-Mann-Allee 107
14473 Potsdam


Logo der Koordinierungsstelle

Landes-Demokratiezentrum

Koordinierungsstelle „Tolerantes Brandenburg“                            
Heinrich-Mann-Allee 107
14473 Potsdam

Ansprechpartnerin:
Angelika Thiel-Vigh
Tel: 0331 8661170
angelika.thiel-vigh(at)stk.brandenburg.de
www.tolerantes.brandenburg.de


Ziele

Das Handlungs­konzept „Tolerantes Brandenburg“, in das die Aktivitäten des Bundes­programms integriert sind, steht bereits seit 1998 für eine demokratische Stärkung des Gemein­wesens. Eine langjährige vertrauens­volle Kooperation ermöglicht eine flexible und nutz­bringende Zusammen­arbeit zwischen den Akteuren des Netz­werkes „Tolerantes Brandenburg“ und der politischen beziehungs­weise administrativen Ebene des Landes. Das Netzwerk verfügt durch die Breite an einbezogenen Akteuren über umfang­reiche Beziehungen in die unterschiedlichsten sozialen und kulturellen Bereiche.

Basierend auf der Erkenntnis, dass Fremden­feindlichkeit, Rechts­extremismus und Gewalt am besten durch eine lebendige, plurale Zivil­gesellschaft begegnet werden können, kommt der Förderung bürger­schaftlichen Engagements und der Qualifizierung staatlicher und nicht-staatlicher Institutionen zur Stärkung dieses Engagements besondere Bedeutung zu. Das Beratungs­netzwerk ist in eine Landes-, eine Regional- und eine Lokal­ebene gegliedert. Zwischen diesen sowie der Landes­koordinierungs­stelle bestehen vielfältige Arbeits­beziehungen und ein flexibles Kommunikations­system.


Das Beratungsangebot

Das Bundes­land verfügt über gut ausgebaute und an den Bedarfs­lagen der Beratungs­nehmer und Beratungsnehmerinnen orientierte Angebote. Die Mobile Beratung, die Opfer­beratung und die Schul­beratung sind regional angemessen ausgestattet und zentral bei jeweils einem Träger angesiedelt. Die Distanzierungs- und Ausstiegs­beratung wird zentral durchgeführt und ist ebenfalls dem Bedarf angemessen. Eine schnelle Reaktion nach einer Fall­meldung wird ganz maßgeblich durch die flexible Kommunikations­struktur innerhalb des Netz­werks ermöglicht. Die Berater und Beraterinnen erreichen zunehmend konservative Milieus, speziell im ländlichen Raum und finden durch die enge und kollegiale Kooperation mit weiteren Partnern des Branden­burgischen Netz­werks, wie beispielsweise „Zusamm­enhalt durch Teilhabe“, Zugang zu Bereichen wie Feuer­wehr und Sport. Durch eine enge Abstimmung einzelner Unterstützungs­angebote und deren Kooperation werden kommunale Handlungs­möglichkeiten deutlich erweitert und zudem effizienter.


Das Beratungsverständnis

Der in der Beratung verfolgte offene, moderierende Ansatz schließt das Überwältigungsverbot und das Kontroversitäts­gebot ein („Beutels­bacher Konsens“) und erfordert eine ausgewogene professionelle Distanz zu allen am Beratungs­prozess Beteiligten, sodass alle Parteien, die zum Gelingen der Beratung beitragen können, gleichberechtigt am Beratungs­­prozess beteiligt werden.