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Berlin

Logo der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen Landesstelle für Gleichbehandlung - gegen Diskriminierung

Zuständiges Ministerium

Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung
Landesstelle für Gleichbehandlung - gegen Diskriminierung, LADS D 2
Potsdamer Straße 65
10785 Berlin


Landes-Demokratiezentrum

Landesdemokratiezentrum für Vielfalt und Respekt
Oranienstraße 106
10969 Berlin

Ansprechpartnerin:
Stanislawa Paulus
Tel: 030 90281856
Stanislawa.Paulus(at)SenJustVA.Berlin.de
www.berlin.de/lb/ads/schwerpunkte/rechtsextremismus-rassismus-antisemitismus/landesdemokratiezentrum/


Ziele

Das Berliner Beratungsnetzwerk ist ein zentrales Vernetzungs­­instrument der Landes­konzeption gegen Rechts­extremismus und gewährleistet die fachliche Zusammenarbeit von Personen, die professionell in der Beratungs- oder Projekt­arbeit im Bereich Rechts­extremismus, Rassismus und Antisemitismus tätig sind. Das Netzwerk besteht aus Vertreter/-innen zivilgesellschaftlicher und staatlicher Institutionen sowie der Wissenschaft. Es ermöglicht den Austausch aktueller Informationen und Problem­lösungs­ansätze sowie die Abstimmung von Maßnahmen gegen Rechts­extremismus und unterstützt die Landes­anti­diskriminierungs­stelle bei der Weiter­entwicklung der Berliner Landes­präventions­maßnahmen. Leitziel des Berliner Beratungs­netzwerks ist, staatliche Institutionen, Bürger/-innen sowie zivil­gesellschaftliche Organisationen zu ermutigen und dabei zu unterstützen, sich für eine politische Kultur einzusetzen, die von Achtung und Respekt gegenüber Anders­denkenden und Minderheiten geprägt ist.


Das Beratungsangebot

Im Land stehen Angebote der Mobilen und spezialisierten Opferberatung zur Verfügung, die über langjährige Expertise verfügen und vorrangig aus Landes­mitteln sowie aus Mitteln des Bundes­programms „Demokratie leben!“ finanziert werden. Darüber hinaus existieren die Eltern­beratung sowie ein Angebot der Anti­diskriminierungs­beratung. Die Mobile Beratung, die Opfer­beratung und die Anti­diskriminierungs­beratung sind Bestandteile der Berliner Landes­konzeption „Demokratie. Vielfalt. Respekt. Gegen Rechts­extremismus, Rassismus und Antisemitismus“. Eine Beratung zur Unter­stützung von Distanzierungs­prozessen gegenüber rechts­extremen Einstellungen und/oder Gruppierungen befindet sich gegenwärtig im Aufbau.


Das Beratungsverständnis

Im Kontext des Bundes­programms zeichnet sich gelungene Beratung dadurch aus, dass der/die Beratungs­nehmer/-in Akteur bleibt und im Beratungs­prozess die Gelegenheit erhält, seine/ihre Wahrnehmungs- und Verhaltens­muster zu reflektieren und die Fähigkeit dazu weiter­zuentwickeln sowie Multi­perspektivität herzustellen. Im Ergebnis der Beratung soll der/die Beratungs­nehmer/-in eigene Lösungs­möglichkeiten unter Nutzung vorhandener eigener oder zusätzlich zu erschließender Ressourcen entwickeln und eine Erhöhung seiner/ihrer Entscheidungs- und Handlungs­fähigkeit erfahren haben.