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Bayern

Logo des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration

Zuständiges Ministerium

Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration
Winzererstr. 9
80797 München


Landes-Demokratiezentrum

Landeskoordinierungsstelle Bayerischer Jugendring KdöR
Herzog-Heinrich-Str. 7
80336 München

Ansprechpartnerin:
Nicola Hieke
Tel: 089/693 344 424
hieke.nicola(at)lks-bayern.de
www.lks-bayern.de


Ziele

Das Beratungsnetzwerk Bayern steht für eine lebendige Zusammenarbeit von staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen, Bündnissen und aktiven Einzelpersonen. Eine stetig steigende Anzahl an Mitwirkenden möchte einen breiteren gesellschaftlichen Diskurs zu rechtsextremen Problemlagen anstoßen und die Öffentlichkeit dafür sensibilisieren, mit dem Ziel einer kulturell und politisch vielfältigen, offenen und beteiligungsorientierten Gesellschaft. Das Beratungs­netzwerk ist seit November 2013 nach KQB testiert. Das Qualitätssicherungsverfahren hat im Beratungs­netzwerk des Flächenlands durch neu geschaffene Kommunikations­formen, die Nutzung neuer Medien und klarere Strukturen sowie transparentere Abläufe zu einer Verbesserung der internen Verständigung beigetragen.

Aufgrund der beraterischen Ressourcenknappheit kommt der Vernetzung eine wichtige Funktion zu, indem damit Wissen, Expertise und Professionalität erweitert und gebündelt, die Reichweite der Beratungsangebote erhöht und Zugänge eröffnet werden. Das 2009 vom Innenministerium des Landes Bayern verabschiedete „Bayerische Handlungs­konzept gegen Rechtsextremismus“ soll überarbeitet und dem bestehenden Handlungsbedarf angepasst werden.


Das Beratungsangebot

Neben der regionalisierten Mobilen Beratung gibt es ein zentrales Angebot der Opferberatung und der Elternberatung. Die geschaffenen Strukturen unterstützen ein schnelles und effizientes Agieren im Bedarfsfall vor Ort. Für die Beratungs­angebote, insbesondere die Opferberatung, ist jedoch ein weiterer Ausbau im Hinblick auf Struktur sowie Anbindung erforderlich. Die Ausstiegsberatung ist in Bayern zentral organisiert und dem Bedarf angemessen. Die Distanzierungs­beratung befindet sich derzeit im Aufbau. Im Bundesland entstanden in den letzten Jahren – neben den Angeboten des Bundesprogramms – weitere Beratungsprojekte mit ähnlichen Angeboten, die miteinander im Austausch stehen.


Das Beratungsverständnis

Das Beratungsverständnis der Berater und Beraterinnen stellt den Bedarf der Ratsuchenden in den Mittelpunkt und verfolgt bei der Entwicklung passgenauer Strategien stets den Ansatz des Empowerments. Gelungene Beratung fokussiert auf die Erweiterung der Handlungsfähigkeiten der Ratsuchenden im Umgang mit der Ausgangssituation durch einen Zuwachs an Wissen und das Aufzeigen von Möglichkeiten zur Vernetzung vor Ort. Neben einer anlassbezogenen Strategieentwicklung soll damit auch eine Etablierung und Verstetigung nachhaltiger, zivilgesellschaftlicher Strukturen gegen Rechts­extremismus angeregt werden.