Drei Frauen sitzen im Kreis und besprechen sich.

Bericht der Bundesregierung über Arbeit und Wirksamkeit der Bundesprogramme zur Extremismusprävention

Das Bundesfamilienministerium bereitet derzeit den zweiten "Bericht der Bundesregierung über Arbeit und Wirksamkeit der Bundesprogramme zur Extremismusprävention" vor, der voraussichtlich noch im Frühjahr 2021 vom Bundeskabinett beschlossen werden kann. Der Bericht soll anschließend dem Deutschen Bundestag vorgelegt werden und wird Ausführungen über die Arbeit und die Wirksamkeit der Förderung des zivilgesellschaftlichen Engagements zur Extremismusprävention aus abgeschlossenen und laufenden Förderprogrammen der Bundesregierung enthalten.

Der Bericht wird die Jahre von 2017 bis 2020 umfassen und einen kurzen Ausblick auf weitere aktuelle Entwicklungen geben. Die Bundesprogramme "Demokratie leben!" und "Zusammenhalt durch Teilhabe" mit ihren gesellschaftlichen Herausforderungen werden dargestellt werden, genauso wie das gesellschaftliche Umfeld, in dem sie wirken.

Bereits der erste "Bericht der Bundesregierung zur Arbeit und Wirksamkeit der Bundesprogramme zur Extremismusprävention" hat aufgezeigt, dass die Bundesprogramme als "lernende Programme" angelegt sind und unter anderem auf den Erfahrungen der Vorgängerprogramme aufbauen. Da die Wirksamkeit von Prävention aber nicht wie in einem naturwissenschaftlichen Versuchslabor gemessen werden kann, wäre es ein Missverständnis, die Bundesprogramme und ihre Wirksamkeit vor allem danach beurteilen zu wollen, in welchem Umfang sie dazu beigetragen haben, den politischen Extremismus zu reduzieren. Stattdessen ist der Erfolg der Programme vorrangig danach zu beurteilen, inwiefern es ihnen gelungen ist, demokratisches Handeln anzuregen, der entsprechenden Fachpraxis neue und bewährte Strategien und Arbeitsformen zur Prävention gegen politischen Extremismus und zur Demokratieförderung zur Verfügung zu stellen, neue Zielgruppen für die Themen zu erreichen und zu sensibilisieren und nachhaltig die Ansätze in den Regelsystemen, wie Schule und Ausbildung, zu verankern.