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Vortrag | „Der Blick auf muslimische Jugendarbeit und Jugendliche: Problem- oder potenzialorientiert?“

Datum: 9. Juni 2020
Beginn: 19:00 Uhr
Ende: 21:00 Uhr
Veranstalter: La Red e. V.
Ort: Internet

Wer spricht und wem wird zugehört, wenn es um muslimische Jugendliche, ihre Interessen, Bedarfe und Ziele geht? Wie sieht der Diskurs rund um aktivistische, wissenschaftliche und gesellschaftliche Analysen ihrer Realitäten und Aktivitäten aus? Muslimische Jugendliche und die seit Jahrzehnten existierende Jugendarbeit ist vielschichtig, fördernd und empowerend, die Initiativen und Organisationen bundesweit agierend und existent. In unserem Talk schauen wir uns die unterschiedlichen Blicke auf muslimische Jugendarbeit und Jugendliche an und analysieren vorherrschende Policies und Debatten, die sicherheitspolitischer, paternalistischer und diskriminierender Natur sind. Ziel ist es, ein ausgewogenes und gerechtes Bild der existierenden Landschaft zu ermöglichen und alternative Narrative und Realitäten vorzustellen, sodass der eigene und gesamtgesellschaftliche Blick kritisch reflektiert werden kann.

Ouassima Laabich-Mansour ist Mitarbeiterin im Forschungsprojekt ‚Bedrohungsszenario‘ an der Alice-Salomon Hochschule und arbeitet zu Sicherheitsdiskursen, anti-muslimischem Rassismus und Solidaritätsformen. Sie ist Vorstandsmitglied der Muslimischen Jugend in Deutschland e. V. und dort für Empowermentstrategien, Community organizing und Außenbeziehungen zuständig. Frau Laabich-Mansour hat einen Bachelor in Nah- und Mitteloststudien mit den Schwerpunkten Politik und Friedens- und Konfliktforschung und schließt zudem im Juni 2020 ihren Master Public Policy an der Hertie School of Governance ab.

Zugang zu Online-Veranstaltungen erhalten Sie hier: www.la-red.eu/MosaikIslam

 

Um Anmeldung unter openmind(at)la-red.eu wird gebeten.

 

Veranstaltungswebseite

 

Der Vortrag findet in Zusammenarbeit von La Red - Vernetzung und Integration e. V. und JUMA e. V. innerhalb der Online-Vortragsreihe „Mosaik(stücke) Islam“ statt und wird gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ im Rahmen des Projektes „open mind – Transnational und communityübergreifend gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit“ von La Red. e. V.

 

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