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Strafe und Gefängnis - Theorie, Kritik und Alternativen

Datum: 5. März 2020
Beginn: 19:00 Uhr
Ende: 21:00 Uhr
Veranstalter: Teestube Singen und VVN-BdA Konstanz
Ort: 78224 Singen

 

Vortrag und Diskussionsveranstaltung zu Strafe und Gefängnis mit Buchautorin Rehzi Malzahn

Dass wir strafen, erscheint uns eine Selbstverständlichkeit. Manchmal erfüllt sie uns mit Unbehagen, aber wirklich in Frage stellen wir sie nicht. „Strafe ist die Wurzel der Gewalt auf unserem Planeten“, schreibt der Begründer der Gewaltfreien Kommunikation, Marshall Rosenberg. Strafe ist ein Kern von Herrschaft: sie bedarf Institutionen, die sie ausführen, und bedeutet, dass sich ein Individuum über das andere erhebt.

Während einzelne Institutionen der Strafe (wie z.B. das Gefängnis oder auch die Züchtigung in der Schule) konjunkturell kritisiert werden, ist die Kritik der Strafe als solches eine Seltenheit. Um einer friedlicheren und freieren Gesellschaft näher zu kommen, ist daher die Infragestellung von Bestrafung notwendig.

Wie aber kann es anders gehen? Welche Alternativen gibt es? In antikolonialen Befreiungskämpfen, indigenen Kulturen und marginalisierten Communities finden sich jedoch eine Menge anderer Verfahren der »Unrechtsbewältigung« oder »Gerechtigkeitsfindung«. Als »Restorative Justice« und »Transformative Justice« werden solche Alternativen heute auch in weißen Mehrheitsgesellschaften diskutiert.

Am Mittwoch, den 05.03.2020 um 19 Uhr findet der Vortrag „Strafe und Gefängnis“ mit anschließender Diskussionsveranstaltung mit der Buchautorin Rehzi Malzahn im Tafelrestaurant, Heinrich-Weber-Platz 2 in Singen, statt.

 

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie „Singen bleibt bunt - Demokratie leben in der Hohentwielstadt“ statt und wird unter anderem aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert.

 

 

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