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Michael Stacheder liest: Max Mannheimers „Spätes Tagebuch“ | Partnerschaft für Demokratie Leutkirch-Aitrach-Aichstetten

Datum: 29. Januar 2020
Beginn: 19:30 Uhr
Ende: 21:30 Uhr

 

Der Schauspieler und Regisseur Michael Stacheder liest anlässlich des 75. Jahrestags der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz aus den Erinnerungen von Max Mannheimer, die unter dem Titel „Spätes Tagebuch“ erschienen sind.

Max Mannheimer hat alles durchlitten, was einem Menschen in dem von den Deutschen entfesselten Inferno zustoßen konnte: Demütigung, Vertreibung, Internierung im Ghetto, Tod fast der ganzen Familie in der Gaskammer, Arbeitslager und KZ , Hunger, Krankheit und Misshandlung. Wie durch ein Wunder hat er die Hölle überlebt. Mannheimer sprach lange nicht über das, was er erlebt hatte. Erst als er seinen Tod nahe glaubte, entschloss er sich, das Erlittene für die Nachgeborenen aufzuschreiben.

Bis zu seinem Tode im September 2016 war Mannheimer unermüdlich tätig in Vorträgen, Diskussionen und Führungen durch die KZ -Gedenkstätte Dachau. In zahllosen Veranstaltungen leistete er Erinnerungs- und Versöhnungsarbeit. Sein „Spätes Tagebuch“ ist ein tief berührendes Dokument der Menschlichkeit.

Der Schauspieler und Regisseur Michael Stacheder setzt sich seit langem mit künstlerischen Mitteln mit dem Terror des Nationalsozialismus auseinander. Die Cellistin Verena Stei umrahmt die Lesung musikalisch.

 

Ort
VHS Leutkirch e. V.
Bocksaal
Gänsbühl 9
88299 Leutkirch im Allgäu

 

Abendkasse
10 Euro, ermäßigt 6 Euro


Kontakt für Rückfragen
hannah.keil@stiftung-st-anna.de

 

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie Leutkirch-Aitrach-Aichstetten statt und wird unter anderem gefördert aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!".

 

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