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Abgesagt! Fachgespräch - Studie “Umgang mit Antisemitismus im Kontext Schule”

Datum: 31. März 2020
Beginn: 18:00 Uhr
Veranstalter: Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e. V.
Ort: Berlin

Vorstellung und Diskussion der Studie „Umgang mit Antisemitismus im Kontext Schule“  

Wie wird Antisemitismus im schulischen Alltag sichtbar? Welche Erfahrungen machen jüdische Schüler*innen sowie ihre Eltern mit Antisemitismus und Diskriminierung? Welche Praktiken, Bedarfe und Herausforderungen ergeben sich daraus für die Schulen?
 
Seit 2018 führt das Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment (ZWST) Praxisforschung durch. Hierzu wurden im Zeitraum 2018 bis 2020 zwei qualitative Studien durchgeführt. In der ersten Studie „Jude als Schimpfwort“ wurden Jugendliche, junge Erwachsene und Eltern schulpflichtiger Kinder zu ihren Antisemitismuserfahrungen in Kita und Schule befragt. Für die zweite Studie „Umgang mit Antisemitismus im Kontext Schule“ wurden Gruppendiskussionen und narrative Einzelinterviews an Berliner Schulen umgesetzt. Die beiden Forschungsprojekte ermöglichen einen tiefergehenden Einblick in die verbalen Repräsentationen zu Erfahrungen, Einschätzungen, (Sprach-)Praktiken, Bedarfen und Umgangsformen von Lehrkräften sowie anderen schulnahen Akteur*innen im Hinblick auf gegenwärtigen Antisemitismus im formalen Bildungssektor.

Am 31.03.2020 um 18.00 Uhr stellen Marina Chernivsky und Dr. Friederike Lorenz (Freie Universität Berlin) die zentralen Befunde der beiden Studien vor. Anschließend diskutieren Prof. Dr. Barbara Schäuble (Alice Salomon Hochschule Berlin und Mitglied im Studienbeirat), Sigmount Königsberg (Antisemitismusbeauftragter der Jüdischen Gemeinde zu Berlin) und das gesamte Forschungsteam die Erkenntnisse und Handlungsimplikationen.

Die Veranstaltung wird von Patrick Siegele (Anne Frank Zentrum) moderiert.

Ort:
Der Veranstaltungsort wird nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Anmeldung:
Um Anmeldung wird gebeten unter https://zwst-kompetenzzentrum.de/termin/praxisforschung-befunde/

Die Veranstaltung wird durch das Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment (ZWST) organisiert, das im Rahmen des Kompetenznetzwerks "Antisemitismus" durch das Bundesprogramm "Demokratie leben!" gefördert wird.

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