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ABGESAGT! „Zwischen Allianz und Konkurrenz: Minderheiten und ihre Repräsentation in einer pluralen Demokratie“

Datum: 19. März 2020
Beginn: 18:30 Uhr
Veranstalter: Amt f. Chancengleichheit der Stadt Heidelberg, Teilseiend e. V., Dokumentations- u. Kulturzentrum Deutscher Sinti u. Roma
Ort: 69117 Heidelberg

 

Impulsvortrag und Podiumsdiskussion


Die Bundesregierung wirbt für den Rechtsstaat und das Versprechen einer pluralen Demokratie. Doch vor allem dort, wo selbstbewusste Minderheiten ihr Recht auf Gleichheit und Freiheit einfordern, kommen diese Versprechen an ihre Grenzen. Debatten um die Rechtssicherheit, gleichberechtigte Teilhabe und Zugehörigkeit von Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind, sowie Forderungen nach dem Abbau struktureller und symbolischer Ungleichheiten sind zentrale Herausforderungen unserer postmigrantisch geprägten Bundesrepublik.

Wie können gesellschaftliche Minderheitenpositionen erfolgreich Einfluss auf demokratische Prozesse nehmen? Inwieweit können abgrenzende Identitätspolitiken ein Erfolgsmodell sein? Wann braucht es Allianzen um Ungleichheit und Diskriminierung abzubauen? Nach einem Impulsvortrag des Antisemitismusbeauftragten des Landes Baden-Württemberg, Dr. Michael Blume, werden Vertreter*innen der drei bundesweiten Kompetenznetzwerke Antiziganismus, antimuslimischer Rassismus und Antisemitismus über diese Fragen sprechen, den Istzustand kritisch reflektieren, aktuelle Herausforderungen diskutieren und gemeinsam mit dem Publikum Zukunftsperspektiven entwickeln.


GRUSSWORTE

  • Prof. Dr. Frederek Musall
    (Stellvertretender Rektor, Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg)
  • Romani Rose
    (Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma)
  • Dörthe Domzig
    (Leiterin des Amtes für Chancengleichheit, Stadt Heidelberg)


IMPULSVORTRAG
Dr. Michael Blume
(Beauftragter der Landesregierung Baden-Württemberg gegen Antisemitismus)


PODIUMSDISKUSSION

Teilnehmer

  • Dr. Michael Blume
    (Beauftragter der Landesregierung Baden-Württemberg gegen Antisemitismus)
  • Emran Elmazi
    (Kompetenzzentrum Antiziganismus)
  • Yasemin Soylu
    (Kompetenznetzwerk gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit)
  • Saba-Nur Cheema
    (Kompetenznetzwerk Antisemitismus)
     

Moderation

  • Canan Topçu
    (Neue Deutsche Medienmacher*innen)


EMPFANG

 

Ort
Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg
Hannah-Arendt-Raum (S4)
Landfriedstraße 12
69117 Heidelberg

 

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie Heidelberg statt und wird unter anderem gefördert aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!".

 

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