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"Kompetenz und Professionalität: Diskriminierungssensibel beraten" | Seminar- und Fortbildungsangebot

Datum: 14. September 2020 - 16. September 2020
Beginn: 12:00 Uhr
Ende: 17:00 Uhr
Veranstalter: LidiceHaus, Fachstelle Rechtsextremismus und Familie
Ort: 28201 Bremen


In unserer Arbeit sind wir mit der Lebenswelt unterschiedlichster Menschen konfrontiert. Ob wir der Vielfalt unserer Klient*innen gerecht werden, ob es uns gelingt, Klient*innen zu stärken, statt Ausgrenzungs- und Abwertungserfahrungen zu reproduzieren, das hängt auch davon ab, welche „Brille“ wir jeweils im Kontakt aufhaben. Glauben wir an Ressourcen, meinen wir es besser zu wissen, akzeptieren wir eigene Wege der Klient*innen, kennen wir unsere eigenen Standpunkte und haben einen reflektierten Umgang damit, erkennen wir Schilderungen von Diskriminierungserfahrungen, wissen wir, wie wir reagieren können?

Als Fachkräfte der Sozialen Arbeit sind wir aufgefordert, uns selbst nicht diskriminierend zu verhalten und die Beratungsnehmenden z.B. auch hinsichtlich erlebter Diskriminierungen gut zu beraten. Ganz entscheidend hat die Ausgestaltung und Wirkung des Beratungskontakts aber mit uns selbst zu tun.

Wir wollen die bestmöglichsten Angebote für unsere Klient*innen machen. Diskriminierungssensibilität innerhalb des eigenen Beratungshandelns ist ein Merkmal von Professionalität. Dieses Seminar bietet die Möglichkeit einer zusätzlichen Qualifizierung im Themenbereich Diskriminierung und Beratung im Kontext Rechtsextremismus. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle zielt auf die Stärkung eines verantwortungsvollen und professionellen Handelns als Fachkraft.


Zielgruppe
Mitarbeitende der Rechtsextremismusprävention und/ oder Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, die im Themenfeld Rechtsextremismus und Familie interessiert sind, einen Schwerpunkt haben oder Probleme wahrnehmen


Voraussetzungen
Erfahrungen und Arbeitsschwerpunkte in der Beratung im Themenfeld Rechtsextremismus und Familie

Inhalte des Moduls

  • Einführung in diskriminierungssensible Perspektiven
  • Diskriminierung in der Beratung – erkennen und vorbeugen
  • Soziale Kategorien und Identitäten zwischen Verfestigung und Auflösung
  • Möglichkeit zur Reflexion von eigenen Beratungen
  • Arbeiten mit Hypothesen
  • Kennenlernen eines Modells zur Analyse von Situationen in der Beratung (TOZ)
  • Reflexion mehrdimensionaler Perspektiven in der Beratung: eigene Rolle, Verantwortung, Teamzusammensetzung, Positionierung der Ratsuchenden, Fokus der Beratung


Ziele des Moduls

  • Sensibilität für die Funktionen und Wirkweisen von Diskriminierung
  • Kennen und Reflektieren der eigenen Position als Beratende
  • Diskriminierungssensible Gestaltung der eigenen Beratung


Referentin
Dr. Eva Georg
BeratungsNetzwerk Hessen – gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus/Universität Marburg; Werkstatt für Demokratieförderung e. V.

Teilnahmebeitrag
350 Euro inkl. Einzelzimmer und Vollverpflegung

Teilnehmendenzahl: 15

Anmeldung
Bitte melden Sie sich bis zum 28.08.2020 unter anmeldung(at)lidicehaus.de für die Veranstaltung an. Weitere Informationen zur Fachstelle Rechtsextremismus und Familie finden Sie unter https://rechtsextremismus-und-familie.de und zum Lidicehaus unter https://lidicehaus.de .

 

Kontakt für Rückfragen über die Veranstaltung
info(at)rechtsextremismus-und-familie.de
oder telefonisch:
0421/69 272 19

 

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Modellprojekts "Rechtsextremismus/ LidiceHaus Jugendbildungsstätte Bremen / Fachstelle Rechtsextremismus und Familie" statt und wird unter anderem gefördert aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

 

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