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Programmevaluation und wissenschaftliche Begleitung

Um die Leistungen, Erträge und Erkenntnisse des Programms zu sichern und Einblicke in die Prozesse der Entstehung dieser Ergebnisse zu erhalten, werden sowohl die einzelnen Programmbereiche von „Demokratie leben!“ als auch das Programm als Ganzes evaluiert. Die Gesamtevaluation erfolgt durch das Deutsche Jugendinstitut (DJI). Es untersucht die Umsetzung und die Effektivität der Programmaktivitäten, ordnet sie fachlich ein und bewertet sie. Zusätzlich übernimmt es die wissenschaftliche Begleitung einzelner Programmbereiche. Weitere Programmbereiche werden auch vom Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V. (ISS) und Camino – Werkstatt für Fortbildung, Praxisbegleitung und Forschung im sozialen Bereich gGmbH wissenschaftlich begleitet.

Nachfolgend finden Sie zu den einzelnen Programmbereichen Informationen zu den jeweiligen wissenschaftlichen Begleitungen, ihren Fragestellungen, Analyseschwerpunkten und Methoden, sowie bereits veröffentlichte Berichte.

Gesamtevaluation (Deutsches Jugendinstitut e. V. (DJI), Außenstelle Halle/Saale)

Die Programmevaluation untersucht die Umsetzung und die Effekte der Programmaktivitäten in ihrer Gesamtheit, ordnet sie fachlich ein und bewertet sie. Grundlage der partizipativ angelegten Evaluation sind vor allem Erkenntnisse aus der intensiven wissenschaftlichen Begleitung der einzelnen Bereiche des Bundesprogramms. Neben der Klärung übergreifender Fragen werden hierbei vor allem spezifische Handlungsstrategien der Programmbereiche erfasst und analysiert.

Die Gesamtevaluation untersucht folgende programmbereichsübergreifenden Fragen:

  • Wie wird die Doppelstrategie von Demokratieförderung und Radikalisierungsprävention umgesetzt?
  • Welche Teilhabemöglichkeiten der Zielgruppen bestehen?
  • Welches Verhältnis besteht zwischen staatlichen und nichtstaatlichen Akteurinnen und Akteuren?
  • Welche Formen programmbereichsübergreifender Kooperation bestehen? Welchen Nutzen bringen diese
  • Inwiefern regt das Programm die Kinder- und Jugendhilfe an?
  • Wie werden in der Programmumsetzung Inklusionsbedarfen sowie Aspekte der Geschlechtergerechtigkeit und des Umgangs mit Vielfalt berücksichtigt?

In der Analyse werden insbesondere die Spezifika der einzelnen Programmbereiche berücksichtigt.

Methodisches Vorgehen:

  • Quantitative und qualitative Befragungen der wissenschaftlichen Begleitungen
  • Dokumenten- und Sekundäranalysen der Berichte der wissenschaftlichen Begleitungen
  • Gemeinsame Workshops mit den wissenschaftlichen Begleitungen der einzelnen Programmbereiche
Partnerschaften für Demokratie (Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik ISS, Frankfurt a. M. und Camino, Berlin)

Die wissenschaftliche Begleitung der „Partnerschaften für Demokratie“ untersucht unter anderem folgende Fragen:

  • Wie gestalten sich die Partnerschaften für Demokratie organisatorisch und inhaltlich aus?
  • Inwiefern gelingt es, grundlegende demokratische Prinzipien in die spezifischen Strukturen und Prozesse der Partnerschaften für Demokratie umzusetzen?
  • Sind Jugendforen ein probates Instrument zur Förderung von Jugendpartizipation im Rahmen der Partnerschaften für Demokratie?
  • Welches Bild zeichnen die Koordinatorinnen und Koordinatoren von der Aktivität des demokratiefreundlichen und –feindlichen Spektrums in ihrer Förderregion?
  • Wie wird die Umsetzung der neuen fachlichen Aufgaben der Koordinierungs- und Fachstellen inhaltlich ausgestaltet?
  • Unter welchen Umständen gelingt es den Partnerschaften für Demokratie, leistungsfähige Netzwerke zu entwickeln?
  • Sind die Maßnahmen der Partnerschaften für Demokratie zur Erreichung von Öffentlichkeit erfolgreich?
  • Wie können die Partnerschaften für Demokratie erfolgreich Nachhaltigkeit gestalten?

Bei den Analysen werden folgende Schwerpunkte gesetzt:

  • Monitoring der Implementierung und Umsetzung der Partnerschaften für Demokratie und der Jugendforen
  • Untersuchung der Zielerreichung
  • Lokales Klima der Bedrohung in den Förderregionen der Partnerschaften für Demokratie
  • Aufbau von Strukturen und Entwicklung der Koordinierungsstellen zu Fachstellen
  • Entwicklung von leistungsfähigen Netzwerken
  • Öffentlichkeitswirksamkeit
  • Entwicklung der Aktions- und Initiativfonds und Umsetzung von Projekten

Methodisches Vorgehen:

  • Quantitative Befragungen bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Koordinierungs- und Fachstellen sowie Mitgliedern der Steuerungsgremien und Trägern von Einzelmaßnahmen, außerdem bei Teilnehmenden der Weiterbildungsangebote und engagierten Jugendlichen
  • Qualitative Interviews mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Koordinierungs- und Fachstellen, Vertreterinnen und Vertretern des federführenden Amtes, weiteren Akteurinnen und Akteure aus den Förderregionen und Teilnehmenden der Weiterbildungsangebote und engagierten Jugendlichen
  • Delphi-Befragungen mit Expertinnen und Experten
  • Teilnehmende Beobachtungen bei Veranstaltungen der Partnerschaften und bei Veranstaltungen auf Ebene des Programms

Berichte und Veröffentlichungen:

Landes-Demokratiezentren (Deutsches Jugendinstitut e. V. (DJI), Außenstelle Halle/Saale)

Die wissenschaftliche Begleitung der „Landes-Demokratiezentren“ untersucht die Aktivitäten der Koordinierungsstellen in den 16 Bundesländern und in den daran angebundenen Beratungsangeboten der

  • Mobilen Beratung,
  • spezialisierten Opferberatung,
  • Ausstiegs- und Distanzierungsarbeit im Bereich Rechtsextremismus und
  • Beratungsangebote im Bereich religiös begründeter Radikalisierung/Islamfeindlichkeit.

Es werden folgende zentrale Fragen untersucht:

  • Welche Beratungs-/Unterstützungsansätze werden umgesetzt?
  • Welche Zielgruppen werden erreicht und wie ist die Perspektive der Beratungsnehmenden?
  • Wie werden die Beratungs- und Unterstützungsangebote koordiniert und welche Erfahrungen werden damit gemacht?

Bei den Analysen stehen u. a. folgende Aspekte im Vordergrund:

  • Spezifik nach Bundesländern
  • Veränderte Beratungsbedarfe durch neue gesellschaftliche Herausforderungen 

Methodisches Vorgehen:

  • Fallmonitoring von Beratungsfällen
  • Dokumentenanalyse von Antragsunterlagen
  • Quantitative Befragungen bei Beratungsnehmenden und Umsetzenden der geförderten Maßnahmen
  • Explorative und vertiefende Expertinnen- und Experteninterviews mit Umsetzenden der geförderten Maßnahmen
  • Evaluationsworkshops mit Umsetzenden der geförderten Maßnahmen

Berichte und Veröffentlichungen:

  • Erster Bericht (PDF 1,2 MB)
    Zwischenbericht für den Zeitraum 01.01.2015 bis 31.12.2015
  • Zweiter Bericht (PDF 1,8 MB)
    Zwischenbericht für den Zeitraum 01.01.2016 bis 31.12.2016
  • Dritter Bericht (PDF 1,3 MB)
    Zwischenbericht für den Zeitraum 01.01.2017 bis 31.12.2017
Förderung der Strukturentwicklung zum bundeszentralen Träger (Deutsches Jugendinstitut e. V. (DJI), Außenstelle Halle/Saale)

Die wissenschaftliche Begleitung der „Strukturentwicklung zum bundeszentralen Träger“ untersucht folgende Fragen:

  • Wie wird der Programmbereich umgesetzt?
  • Welche bundeszentralen Aufgaben werden durch die Träger übernommen?
  • Wie erfolgt die Entwicklung einer (Gesamt-)Infrastruktur zur Demokratieförderung bzw. Prävention von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit/Radikalisierung sowie in ausgewählten Themen- und Strukturfeldern?

Bei den Analysen werden folgende Themen bearbeitet:

  • Ausgestaltung/Prozess der Strukturentwicklung
  • Zusammenarbeit von staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteure
  • Transfer- und Nachhaltigkeitsstrategien
  • Funktion(en) der Träger für das Gesamtprogramm

Methodisches Vorgehen:

  • Dokumentenanalysen von Antragsunterlagen
  • Interviews mit Umsetzenden der geförderten Maßnahmen
  • Gruppendiskussionen mit Umsetzenden der geförderten Maßnahmen
  • Teilnehmende Beobachtungen bei Jahresplanungsgesprächen
  • Online-Befragungen der Träger
  • Logische Modellierungen der konzeptionellen Logik der Träger

Berichte und Veröffentlichungen:

  • Erster Bericht (PDF 1,9 MB)
    Zwischenbericht für den Zeitraum 01.01.2015 bis 31.12.2015
  • Zweiter Bericht (PDF 2,3 MB)
    Zwischenbericht für den Zeitraum 01.01.2016 bis 31.12.2016
  • Dritter Bericht (PDF 1,7 MB)
    Zwischenbericht für den Zeitraum 01.01.2017 bis 31.12.2017
Modellprojekte zu ausgewählten Phänomenen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und zur Demokratiestärkung im ländlichen Raum (Deutsches Jugendinstitut e. V. (DJI), Außenstelle Halle/Saale)

Die wissenschaftliche Begleitung der „Modellprojekte zu ausgewählten Phänomenen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und zur Demokratiestärkung im ländlichen Raum“ untersucht folgende Fragen:

  • Welche fachlichen Weiterentwicklungsbedarfe bestehen in den Handlungsfeldern der Modellprojekte
  • Welche (sozial-)pädagogischen Strategien werden umgesetzt?
  • Welche Lernerfahrungen werden in der Umsetzung pädagogischer Angebote gemacht?
  • Welche Resonanzen sind bei Teilnehmenden der Maßnahmen feststellbar?

Bei den Analysen stehen insbesondere folgende Aspekte im Fokus:

  • Innovationsgehalt und stattfindende Erprobungen
  • Übertragbarkeit der erprobten Ansätze
  • Gemeinsamkeiten und Spezifika der pädagogischen Arbeit in den verschiedenen Themenfeldern

Methodisches Vorgehen:

  • Dokumentenanalysen von Antragsunterlagen
  • Leitfadengestützte Interviews mit Projektumsetzenden
  • Quantitative und qualitative Teilnehmendenbefragungen
  • Teilnehmende Beobachtungen bei geförderten Maßnahmen
  • Onlinegestützte quantitative Erhebung bei Projektumsetzenden

Berichte und Veröffentlichungen:

  • Zweiter Bericht (PDF 1,4 MB)
    Zwischenbericht für den Zeitraum 01.01.2016 bis 31.12.2016
Modellprojekte zur Radikalisierungsprävention (Deutsches Jugendinstitut e. V. (DJI), Außenstelle Halle/Saale)

Die wissenschaftliche Begleitung der „Modellprojekte zur Radikalisierungsprävention“ untersucht folgende Fragen:

  • Welche fachlichen Weiterentwicklungsbedarfe bestehen in den Handlungsfeldern der Modellprojekte
  • Welche (sozial-)pädagogischen Strategien werden umgesetzt?
  • Welche Lernerfahrungen werden in der Umsetzung pädagogischer Angebote gemacht?
  • Welche Resonanzen sind bei Teilnehmenden der Maßnahmen feststellbar?

Bei den Analysen stehen insbesondere folgende Aspekte im Fokus:

  • Innovationsgehalt und stattfindende Erprobungen
  • Übertragbarkeit der erprobten Ansätze
  • Gemeinsamkeiten und Spezifika der pädagogischen Arbeit in den verschiedenen Themenfeldern

Methodisches Vorgehen:

  • Dokumentenanalysen von Antragsunterlagen
  • Leitfadengestützte Interviews mit Projektumsetzenden
  • Quantitative und qualitative Teilnehmendenbefragungen
  • Teilnehmende Beobachtungen bei geförderten Maßnahmen
  • Onlinegestützte quantitative Erhebung bei Projektumsetzenden

Berichte und Veröffentlichungen:

  • Zweiter Bericht (PDF 1,4 MB)
    Zwischenbericht für den Zeitraum 01.01.2016 bis 31.12.2016
Engagement und Vielfalt in der Arbeits- und Unternehmenswelt (Deutsches Jugendinstitut e. V.(DJI), Außenstelle Halle/Saale)

Die wissenschaftliche Begleitung der „Modellprojekte für Engagement und Vielfalt in der Arbeits- und Unternehmenswelt“ untersucht folgende übergreifende Fragen:

  • Was ist der Innovationsgehalt der Modellprojekte?
  • Wie gelingt die Übertragbarkeit der Ansätze?
  • Wie nachhaltig sind die Modellprojekte? Gelingt die Verstetigung?

Bei den Analysen werden folgende Schwerpunkte gesetzt:

  • Handlungsbedarfe und Ziele der Modellprojekte
  • Ansätze und Methoden
  • Erreichung der Zielgruppen
  • Einbindung von Kooperationspartnerinnen und -partnern

Methodisches Vorgehen:

  • Dokumentenanalysen von Antragsunterlagen
  • Leitfadengestützte Interviews mit Projektumsetzenden
  • Quantitative Erhebung bei Projektumsetzenden
Demokratieförderung im Bildungsbereich (Deutsches Jugendinstitut e. V. (DJI) München und Außenstelle Halle/Saale)
„Demokratie und Vielfalt in der Kindertagesbetreuung“ (Deutsches Jugendinstitut e. V. (DJI), München)

Die wissenschaftliche Begleitung des Kooperationsprojektes „Demokratie und Vielfalt in der Kindertagesbetreuung“ untersucht folgende Fragen:

  • Wie wird die Thematik in den Einzelprojekten aufgegriffen und akzentuiert?
  • Welche (Weiter)Entwicklungen werden ermöglicht?
  • Welche Vorteile und Herausforderungen ergeben sich durch die Anlage als Kooperationsprojekt?

Bei den Analysen werden folgende Schwerpunkte gesetzt:

  • Systematisierung der konzeptionellen Grundlagen, Aktivitäten und Zielgruppen
  • Lernerfahrungen und Anpassungen im Projektverlauf
  • Umsetzung und Bedeutung von Kooperation und Koordinierung
  • Beitrag der Kindertagesbetreuung zur Demokratieförderung 

Methodisches Vorgehen:

  • Dokumentenanalysen von Antragsunterlagen
  • Leitfadengestützte Interviews mit Projektumsetzenden
  • Teilnehmende Beobachtungen bei geförderten Maßnahmen
„OPENION - Bildung für eine starke Demokratie“ (Deutsches Jugendinstitut e. V. (DJI), Außenstelle Halle/Saale)

Die wissenschaftliche Begleitung des bundesweiten Modellprojekts „OPENION – Bildung für eine starke Demokratie“ der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) untersucht folgende Fragen:

  • Wie werden die lokalen Projektvorhaben umgesetzt und wie werden Jugendliche dabei beteiligt?
  • Welche Ansätze der Demokratieförderung werden umgesetzt?
  • Wie erfolgt der Aufbau von Strukturen und wie entwickeln sich die Kooperationsbeziehungen zwischen den Servicebüros und den Projektverbünden?
  • Wie werden die Vernetzungsvorhaben umgesetzt?

Bei den Analysen stehen insbesondere folgende Aspekte im Fokus:

  • Innovationsgehalt
  • Nachhaltigkeit
  • Differenzen zwischen Bundesländern und Schulformen

Methodisches Vorgehen:

  • Dokumentenanalysen von Antragsunterlagen
  • Leitfadengestützte Interviews mit Projektumsetzenden
  • Onlinegestützte quantitative Erhebung bei Projektumsetzenden
  • Beobachtungen bei Kooperationsveranstaltungen
Förderung von Modellprojekten zum Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft (Sozialwissenschaftliches Institut Camino, Berlin)

Die wissenschaftliche Begleitung der „Modellprojekte zum Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft“ untersucht folgende Fragen:

  • Wie werden die Zielgruppen erreicht?
  • Inwiefern werden die Projekte partizipativ und wirkungsorientiert gestaltet?
  • Welche Ergebnisse werden beobachtet?
  • Auf welche Weise tragen Projekte zu beobachteten Wirkungen bei?
  • Inwiefern sind Erkenntnisse auf andere Kontexte/Regelpraxis übertragbar und welche Strategie zur Gestaltung und Sicherung von Schnittstellen mit der Regelpraxis werden entwickelt?

Bei den Analysen werden folgende Schwerpunkte gesetzt:

  • Systematisierung der Konzepte, Aktivitäten und Zielgruppen
  • Durchführung eines Umsetzungsmonitorings
  • Erstellung von qualitativen Fallanalysen
  • Erstellung von Wirkungsanalysen 

Methodisches Vorgehen:

  • Dokumentenanalysen der Anträge und weiterer Projektmaterialien
  • Interviews mit Akteurinnen, Akteuren und Zielgruppen
  • Gruppendiskussionen mit Akteurinnen, Akteuren und Zielgruppen
  • Teilnehmende Beobachtungen an Projektveranstaltungen

Berichte und Veröffentlichungen:

  • Erster Bericht (PDF 0,8 MB)
    Zwischenbericht für den Zeitraum vom 01.10.2017 bis 28.02.2018
Förderung von Modellprojekten zur Stärkung des Engagements im Netz – gegen Hass im Netz (Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS), Frankfurt a. M.)

Die wissenschaftliche Begleitung der „Modellprojekte zur Stärkung des Engagements im Netz – gegen Hass im Netz “ untersucht folgende Fragen:

  • Welche Online-Phänomene (z.B. Hate Speech, Cybermobbing, Rechtsextremismus) werden durch die Modellprojekte des Programmbereichs aufgegriffen und bearbeitet?
  • Welche Handlungsstrategien bilden sich im Programmbereich heraus?
  • Welche Zielgruppen werden angesprochen und erreicht?
  • Welche Ziele werden angestrebt und welche Zielerreichungsprozesse bilden sich ab?
  • Welche (Weiter)Entwicklungen in der Bildungs- und Sensibilisierungs- sowie der Vernetzungs- und der Beratungsarbeit werden (z.B. durch Erprobungen von Online-/Offline-Verschränkung) ermöglicht?

Bei den Analysen werden folgende Schwerpunkte gesetzt:

  • Systematisierung der konzeptionellen Grundlagen, Aktivitäten, Zielgruppen sowie des Vorgehens bei der Zielgruppenerreichung
  • Rekonstruktion der Handlungsstrategien der Modellprojekte
  • Lern- und Umsetzungserfahrungen sowie Umsteuerungen und Anpassungen im Projektverlauf
  • Zielerreichungsprozesse

Methodisches Vorgehen

  • Dokumentenanalysen von Interessensbekundungen und Anträgen
  • Prozessbegleitendes Monitoring (quantitativ)
  • Zielexplikationen mit allen geförderten Modellprojekten
  • Quantitative Befragung der Teilnehmenden (Jugendliche, jugendliche Peers und erwachsene Multiplikatorinnen und Multiplikatoren) in Modellprojekten, die bei ihren Adressatinnen und Adressaten Digitalkompetenz zum Umgang mit demokratie- und menschenfeindlichen Phänomenen im Netz fördern
  • Webanalysen bei Modellprojekten, die digitale Angebote entwickeln und verbreiten
  • Interviews mit Projektdurchführenden und ggf. -teilnehmenden (qualitatives Sample)
Prävention und Deradikalisierung in Strafvollzug und Bewährungshilfe (Deutsches Jugendinstitut e. V. (DJI), Außenstelle Halle/Saale)

Die wissenschaftliche Begleitung der „Modellprojekte zur Prävention und Deradikalisierung in Strafvollzug und Bewährungshilfe“ untersucht folgende Fragen

  • Welche Arten des Zielgruppenzugangs (insb. Freiwilligkeit vs. Weisung) und der damit verbundenen Rahmenbedingungen gibt es und welche Konsequenzen hat dies für die Arbeit?
  • Welche Ansätze der Präventions- und Distanzierungsarbeit werden umgesetzt?
  • Wie nachhaltig sind die Modellprojekte? Gelingt die Verstetigung?

In der Analyse der Umsetzungserfahrungen der Projekte werden folgende Aspekte berücksichtigt:

  • Phänomenspezifik zwischen „Rechtsextremismus“, „islamistischem Extremismus“ und „linker Militanz“
  • Unterschiede zwischen den institutionellen Orten des Strafvollzugs und der Bewährungshilfe

Methodisches Vorgehen

  • Leitfadengestützte Interviews mit Projektumsetzenden, mit Akteurinnen und Akteuren des Strafvollzugs und mit Kooperationspartnerinnen und -partnern der Projekte
  • Onlinegestützte quantitative Erhebung bei Projektumsetzenden
  • Teilnehmende Beobachtungen bei geförderten Maßnahmen