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Themenfilm „Engagement gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit“

 

Der Themenfilm wirft ein Schlaglicht auf die Arbeit der Projekte im Bereich Islam- und Muslimfeindlichkeit, bei dem es um Ablehnung aufgrund einer tatsächlichen oder zugeschriebenen Religionszugehörigkeit zum Islam geht.

Hier werden neue Formate gefördert, mit denen kontroverse, polarisierende und emotional aufgeladene gesellschaftspolitische Konflikte bearbeitet und demokratisch ausgehandelt werden. Die geförderten Projekte tragen dazu bei, Anerkennung und Verständigung zu stärken und Konflikte zu bewältigen, bei denen die Faktoren Kultur, Ethnizität, Herkunft oder Religion eine Rolle spielen.

So hat beispielsweise die MUTIK gGmbH im April 2018 die CLAIM-Allianz gegründet, ein Zusammenschluss von mittlerweile 35 Organisationen, die sich gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit und antimuslimischen Rassismus engagieren.

Nina Mühe, Projektverantwortliche

„CLAIM hat das Ziel, zuallererst ein breites Netzwerk zwischen den Akteurinnen und Akteuren, den Organisationen herzustellen, die zu den Themen Islamfeindlichkeit und antimuslimischer Rassismus bundesweit arbeiten. Und auch die gesamte Öffentlichkeit in Deutschland noch stärker darüber zu informieren, wie relevant doch dieses Problem auch für uns alle ist. Es kommen fast wöchentlich neue Organisationen, die sich melden und auch gerne ein Teil der Allianz sein möchten.“

 

Das Zentrum für Europäische und Orientalische Kultur (ZEOK) verfolgt mit der Wanderausstellung „#Muslimisch_in_Ostdeutschland“ das Ziel, Schülerinnen und Schüler interaktiv an das Thema heranzuführen.

Jule Wagner, Projektmitarbeiterin

„Zu fünf verschiedenen Themen können Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Stationen interaktiv arbeiten. Die Ausstellung ist seit Beginn des letzten Jahres an vielen Schulen gewesen, hat viele Schülerinnen und Schüler erreicht und auch die Pädagogen.

 

Im Modellprojekt „WIR HIER! Kein Platz für Muslimfeindlichkeit in Europa - Migrantenorganisation im Dialog“ (La Red e. V.) soll die Vertiefung von Vorurteilen und Stereotypen, die zu Konflikten und Radikalisierungen führen können, verhindert werden.

Sophie Bärtlein, Projektmitarbeiterin

„Das Projekt „WIR HIER!“ zielt auf den Abbau, beziehungsweise die Prävention von Islamfeindlichkeit bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit nicht-muslimischem Migrationshintergrund, ab. Dabei verbinden wir künstlerische, kulturelle Workshops mit dem Thema Muslimfeindlichkeit.“

 

    Islam- und Muslimfeindlichkeit