Zum Inhalt springen Zum Hauptmenü springen Zum Servicemenü springen
07.04.2020

„Linke Militanz. Pädagogische Arbeit in Theorie und Praxis“

Der Sammelband vereint erstmals wissenschaftliche, pädagogische und theaterpädagogische Perspektiven.

Mit Blick auf die sich als kämpferisch inszenierende militante Linke geht es in dieser Publikation vermehrt darum, wie sich Radikalisierungsprozesse prophylaktisch verhindern oder nachträglich umkehren lassen. Während für das rechte Spektrum dazu bereits zahlreiche Forschungsergebnisse und pädagogische Angebote vorliegen, steht der linksradikale Bereich diesbezüglich noch am Anfang. Eine Verknüpfung von theoretischer Forschung und pädagogischer Praxis ist dort bis heute größtenteils ausgeblieben.

Die Bundesfachstelle Linke Militanz, angesiedelt am Institut für Demokratieforschung der Georg-August-Universität Göttingen, wird seit Juli 2017 im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie Leben!“ gefördert mit dem Ziel, Erkenntnisse zur Rekrutierung und Zusammensetzung, zu inneren Kommunikationsweisen, Assoziationsprinzipien und Entscheidungsprozessen im Bereich Linker Militanz wissenschaftlich zu gewinnen. Seit 2020 ist die Bundesfachstelle das Kompetenzzentrum für Linken Extremismus.

In Wechselwirkung mit den Resultaten aus der Grundlagenforschung sollen pädagogische Ansätze zur Arbeit an demokratiefeindlichen Aspekten linksradikaler Denk- und Verhaltensweisen entwickelt werden. Der Sammelband „Linke Militanz. Pädagogische Arbeit in Theorie und Praxis“ widmet sich der Thematik aus wissenschaftlicher, pädagogischer und schließlich aus theaterpädagogischer Perspektive.

 

Bestellung oder Download