Bundesfamilienministerin Anne Spiegel im Austausch mit Akteurinnen und Akteuren aus "Demokratie leben!"

Auf Einladung von Bundesfamilienministerin Anne Spiegel fand am 20. Januar 2022 ein erstes Kennenlerntreffen mit Akteurinnen und Akteuren aus dem Bundesprogramm statt. An der digital durchgeführten Veranstaltung nahmen vor allem die Koordinierungsstellen der Kompetenznetzwerke und -zentren teil.

Die Teilnehmenden hatten Gelegenheit, der neuen Bundesfamilienministerin ihre Arbeit vorzustellen. Hierbei wurde die thematische Bandbreite von "Demokratie leben!" sichtbar: Die vorgestellten Projekte engagieren sich für Demokratie und eine offene, plurale Gesellschaft – im Netz, in Kitas und Schulen, in Gefängnissen und vielen anderen Orten. Sie unterstützen Familien von Betroffenen, sie helfen Opfern rechter oder rassistischer Gewalt. Sie bieten mobile Beratung vor Ort an oder arbeiten in der Deradikalisierung.

Bundesfamilienministerin Anne Spiegel vor einem Plakat mit der Aufschrift "Demokratie fördern. Vielfalt gestalten. Extremismus vorbeugen."
Bundesfamilienministerin Anne Spiegel, Bild: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Bundesfamilienministerin Anne Spiegel würdigte das große Engagement der Akteurinnen und Akteure im Bundesprogramm. "Demokratie leben!" sei ein Erfolg. Sie betonte, dass weitere Anstrengungen zur Unterstützung der Aktiven notwendig seien. Gerade die Demokratie-Arbeit vor Ort müsse gestärkt werden.

Die Bundesfamilienministerin kündigte an, nach einem breiten Beteiligungsprozess gemeinsam mit der Bundesinnenministerin bis 2023 einen Entwurf für ein Demokratiefördergesetz vorzulegen. Auch das Bundesprogramm "Demokratie leben!" soll weiterentwickelt werden. In naher Zukunft will sie weitere Vertreterinnen und Vertreter von "Demokratie leben!"-Projekten treffen.