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Situation von trans- und intersexuellen Menschen im Fokus

27.10.2016

Das Bundesfamilienministerium hat anlässlich des Intersex Awareness Day am 26. Oktober einen Bericht zur Situation von trans- und intersexuellen Menschen veröffentlicht. Jährlich wird an diesem Tag an die erste öffentliche Demonstration in den USA im Jahr 1996 für die Wahrung und Anerkennung der Menschenrechte intersexueller Menschen erinnert.

Intersexuelle Menschen - Menschen mit angeborenen Variationen der körperlichen Geschlechtsmerkmale - transsexuelle und transgender Menschen stoßen in der Gesellschaft oft auf Nichtwissen und Vorurteile. Viele intersexuelle Menschen wurden als Kinder zum Beispiel auch ohne eigene Einwilligung Operationen unterzogen, um sie männlicher oder weiblicher wirken zu lassen.

Einblick in aktuelle Diskussionen

Ziel der durch das Bundesfamilienministerium vorgelegten Sachstandsinformation war es, Inhalte und den Status quo der vielschichtigen Diskussionen zur Situation und zu den Bedarfen von transsexuellen/trans* und intersexuellen Menschen zu sortieren und den Stand des öffentlichen und politischen Diskurses abzubilden.

Die Sachstandsinformation gibt Einblick in die Themen, enthält aber noch keine Ergebnisse oder Handlungsempfehlungen der Interministeriellen Arbeitsgruppe "Inter-und Transsexualität" der Bundesregierung. Diese werden in einem Abschlusspapier der Arbeitsgruppe enthalten sein, das zum Ende der 18. Legislaturperiode veröffentlicht werden soll.

Arbeitsgruppe "Intersexualität/Transsexualität"

Im September 2014 wurde die Interministerielle Arbeitsgruppe (IMAG) zur Situation inter- und transsexueller/ -geschlechtlicher Menschen eingerichtet. Darin sind auch das Bundesministerium des Innern, das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz sowie das Bundesministerium für Gesundheit als ständige Mitglieder vertreten. Das Bundesfamilienministerium begleitet die Arbeitsgruppe auch durch öffentliche Fachaustausche mit der Zivilgesellschaft und durch wissenschaftliche Forschung.