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„No Hate Speech“-Kampagne gestartet

22.07.2016

In sozialen Medien, Kommentarspalten und Blogs finden sich nicht selten rassistische und hetzende Äußerungen gegenüber Minderheiten. Der Europarat hat die Kampagne „No Hate Speech“ ins Leben gerufen, um gegen Hass und Diskriminierung im Internet vorzugehen. Am 22. Juli 2016 startete die Website zur Umsetzung der Kampagne in Deutschland.

Logo der Kampagne
Logo der Kampagne

Ziel der „No Hate Speech“-Kampagne ist es, sich offensiv gegen Hetze zu positionieren, Gegenstrategien zu entwickeln und Betroffene zu unterstützen. Die „Neuen deutschen Medienmacher“ (NdM) koordinieren die Umsetzung der Kampagne in Deutschland und fungieren als Ansprechpartner für die an der Kampagne beteiligten Organisationen und Institutionen.

Das Projekt richtet sich zum einen an junge Menschen und Organisationen, die durch „Hate Speech“ ausgegrenzt und verunglimpft werden. Sie sollen unter anderem dabei unterstützt werden, in Diskussionen mit Zahlen, Fakten und sachlichen Argumenten auf hetzende Beiträge reagieren zu können. Zum anderen werden Medienschaffende mit der Kampange angesprochen. Sie sollen für ausgrenzende Rhetorik, aber auch für wertende Berichterstattung sensibilisiert werden.

Im Rahmen des Projekts werden Faktensammlungen, Argumentationshilfen und ein Leitfaden zum Umgang mit „Hate Speech“ zur Verfügung gestellt. Mit Kampagnenvideos und Auftritten in sozialen Netzwerken werden so Impulse für einen Austausch von Betroffenen gesetzt.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt die „Neuen deutschen Medienmacher“ bei der nationalen Umsetzung der „No Hate Speech“-Kampagne mit Mitteln aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“.

Website der „No Hate Speech“-Kampagne
„No Hate Speech“ bei Facebook
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