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Neue Handreichung für schulischen Protestworkshop

20.07.2020

„Was ist Protest? Warum protestieren Menschen? Welche Formen kann Protest annehmen und welche Formen sind für mich nicht okay?“ Mit diesen Fragen beschäftigt sich eine neue Handreichung der Bundesfachstelle Linke Militanz am Göttinger Institut für Demokratieforschung. Sie beschreibt einen Workshop, der 2019 erprobt wurde und gibt praktische Hinweise, wie der Workshop an Schulen umgesetzt werden kann.

Titel der Handreichung "Politischer Protest am Beispiel der 68er-Bewerbung"
Titel der Handreichung "Politischer Protest am Beispiel der 68er-Bewerbung"

Die Handreichung basiert auf den praktischen Erfahrungen mit einem 90-minütigen Workshop zum Thema „Politischer Protest am Beispiel der 68er-Bewegung“, der 2019 mit mehreren Schulklassen durchgeführt wurde. Sie geht auf die einzelnen Arbeitsphasen und didaktischen Vorüberlegungen des Workshops ein, ebenso gibt sie praktische Hinweise zur Durchführung. Ziel des Workshops ist es, den Teilnehmenden einen ersten Einblick in die Vielfalt des Themas Protest zu ermöglichen. Zudem möchte der Workshop über die Beschäftigung mit einem historischen Gegenstand – dem Protest der 68er-Bewegung – eine Grundlage für die eigenständige Bewertung aktueller Protestphänomene bieten.

Der Workshop ist besonders für den schulischen Bereich geeignet und richtet sich an Lernende ab der 11. Jahrgangsstufe. Eine zentrale Rolle spielen dabei theaterpädagogische Elemente. Vorwissen ist dafür nicht nötig. Alle Arbeitsblätter, die für den Workshop benötigt werden, sind in der Handreichung als Kopiervorlage enthalten.

Die Handreichung "Politischer Protest am Beispiel der 68er-Bewerbung" ist auf linke-militanz.de zu finden. Weitere Arbeitsmaterialien und Informationen zur Bundesfachstelle Linke Militanz, die seit Januar 2020 als Kompetenzzentrum im Bereich des „Linken Extremismus“ fungiert und neben pädagogischer Arbeit auch sozialwissenschaftliche Grundlagenforschung leistet, sind ebenfalls auf linke-militanz.de abrufbar.