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Manuela Schwesig setzt Zeichen für geschlechtliche Vielfalt und Menschenrechte

19.06.2015

Bundesministerin Manuela Schwesig hat zum Auftakt der Berliner Pride Week rund um den Christopher Street Day 2015 ein Zeichen ihrer Unterstützung für die Gleichstellung von gleichgeschlechtlicher Liebe und der Anerkennung und Akzeptanz der unterschiedlichen geschlechtlichen Identitäten gesetzt.

Manuela Schwesig präsentiert das Plakat gegen Homophobie und Transphobie vor dem Berliner Familienministerium, Bildnachweis: BMFSFJ
Manuela Schwesig präsentiert das Plakat gegen Homophobie und Transphobie vor dem Berliner Familienministerium, Bildnachweis: BMFSFJ

Im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern zahlreicher Verbände und Institutionen aus dem Bereich des lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Lebens in Deutschland wurde am Berliner Dienstsitz des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ein Plakat mit dem Slogan „Bei uns ist für Homophobie und Transphobie keinen Platz!“ enthüllt.

„Ich danke den Teilnehmenden der CSD in Deutschland für ihr Eintreten für geschlechtliche Vielfalt und gleiche Rechte. Auch in kleinen Städten demonstrieren Menschen, erinnern an die Verfolgung von Minderheiten in der Welt und feiern gleichzeitig die Vielfalt des Lebens. Bei einem kleineren CSD braucht es immer noch Mut und Zivilcourage, mitzumachen. Davor habe ich großen Respekt“, sagte Schwesig.

Homophobie und Transphobie zeigen sich in der Stigmatisierung und Ablehnung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Personen (LSBTI). Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ werden auch Modellprojekte im Bereich Homophobie und Transphobie  unterstützt. Dabei werden Maßnahmen gefördert, die zur Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Lebensweisen beitragen, Vorurteile und Feindlichkeit gegen LSBTI abbauen helfen und sich gegen Diskriminierung und Gewalt auf Grund von Geschlecht bzw. Gender, Geschlechtsidentität und sexueller Orientierung richten.

Zur Auflistung der Modellprojekte im Themenfeld Homophobie und Transphobie