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Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA) erhält Buber-Rosenzweig-Medaille 2019

13.06.2018

KIgA e. V. wird für seine innovativen Konzepte in der politischen Bildung für die Migrationsgesellschaft ausgezeichnet.

KIgA Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des KIgA e. V.. Bild: KIgA e. V.

Seit ihrer Gründung 2003 setzen sich in der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA e. V.) herkunftsdeutsche und migrantische Pädagogen und Pädagoginnen gemeinsam und bundesweit mit den Erscheinungsformen des Antisemitismus, antimuslimischen Rassismus und Islamismus auseinander.  Nun erhält KIgA e. V. für seine innovativen Konzepte in dieser Auseinandersetzung die Buber-Rosenzweig-Medaille.  Die Ehrung wird im Rahmen der feierlichen Eröffnung der Woche der Brüderlichkeit am 10. März 2019 im Opernhaus in Nürnberg überreicht.

KIgA e. V. entwickelt für verschiedene Zielgruppen angemessene und sinnvolle Zugänge für komplexe, sensible und politisch brisante Inhalte. Die vielfältigen Aktivitäten und Angebote reichen von Workshops und Seminaren in Schulen und für Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, über Jugendaustausch, Bildungsreisen, Vorträge, Filmvorführungen, Ausstellungen etc..

Konstant werden neben der aktuellen Bildungsarbeit neue Methoden in Modellprojekten erarbeitet, die sich mit neuen gesellschaftlichen Herausforderungen befassen. Beispielhaft dafür sind Projekte, die junge Geflüchtete in die politische Bildung einbeziehen, ihre Erfahrung berücksichtigen und darüber neue Zugänge zu historisch-politischer Bildung suchen. Weitere Projekte bereiten junge, vorwiegend muslimisch sozialisierte Jugendliche auf den Einsatz in der politischen Bildungsarbeit in Schulen, Moscheegemeinden und Jugendeinrichtungen vor.

Der Deutsche KoordinierungsRat der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit verleiht jährlich die Buber-Rosenzweig-Medaille an Persönlichkeiten, Initiativen oder Einrichtungen, die sich um die Verständigung zwischen ethnischen und religiösen Gruppen verdient gemacht und im wissenschaftlichen, künstlerischen, politischen oder sozialen Bereich einen Beitrag für die christlich-jüdische Zusammenarbeit geleistet haben.