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Jugendschutz.net veröffentlicht Jahresbericht 2016

03.07.2017

Um Kindern und Jugendlichen die unbeschwerte Nutzung des Internets zu ermöglichen, muss der Kreislauf des Likens und Sharens jugendgefährdender Inhalte so schnell wie möglich unterbrochen werden. Dies ist eines der Ergebnisse im aktuellen Jahresbericht 2016 von jugendschutz.net.

2016 wurden insgesamt 121.908 Angebote durch jugendschutz.net auf Verstöße gegen den Jugendmedienschutz überprüft. Dabei wurden 6.011 Fälle im vergangenen Jahr bearbeitet. Der Großteil ist dabei politischem Extremismus, Pornografie und Darstellungen der sexuellen Ausbeutung von Minderjährigen zuzuordnen. Lediglich in 902 Fällen konnten deutsche Verantwortliche identifiziert werden. Eine schnelle Beseitigung von Verstößen wurde in 66 % der Fälle durch jugendschutz.net erreicht. In 2015 war dies bei 51% der Fälle möglich.

Jugendschutz.net wurde 1997 von den Jugendministerien aller Bundesländer gegründet, um jugendschutzrelevante Angebote im Internet zu überprüfen und auf die Einhaltung von Jugendschutzbestimmungen zu drängen. Ziel ist ein vergleichbarer Jugendschutz wie in traditionellen Medien. Die Arbeit von jugendschutz.net wird unter anderem durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt.

Jahresbericht 2016 von jugendschutz.net

Internetauftritt von jugendschutz.net