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Infostand des Bundesprogramms auf dem 35. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Stuttgart

08.06.2015

Vom 3. bis 7. Juni 2015 fand in Stuttgart der 35. Deutsche Evangelische Kirchentag statt. Das neue Bundesprogramm „Demokratie leben!“ war mit einem Stand präsent und informierte über die geförderten Projekte, Initiativen und Maßnahmen.

Plakatmotiv Deutscher Evangelischer Kirchentag
Quelle: Deutscher Evangelischer Kirchentag; Stuttgarter Agentur Leonhardt & Kern
Manuela Schwesig am Stand des Bundesprogramms, mit Frank von Woedtke, Programmleiter sowie Lena Bantel und Heval Demirdögen von "InsideOut"
Manuela Schwesig am Stand des Bundesprogramms, mit Frank von Woedtke, Programmleiter sowie Lena Bantel und Heval Demirdögen von "InsideOut"
Manuela Schwesig im Gespräch mit Lena Bantel und Heval Demirdögen von "InsideOut".
Manuela Schwesig im Gespräch mit Lena Bantel und Heval Demirdögen von "InsideOut".
Elke Ferner, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie Dietmar Nietan, Mitglied des Deutschen Bundestages im Gespräch mit Frank von Woedtke, Programmleiter „Demokratie leben!“.
Elke Ferner, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie Dietmar Nietan, Mitglied des Deutschen Bundestages im Gespräch mit Frank von Woedtke, Programmleiter „Demokratie leben!“.
Kurt Beck, Ministerpräsident a.D. Rheinland-Pfalz, informierte sich am Stand des Bundesprogramms „Demokratie leben!“
Kurt Beck, Ministerpräsident a.D. Rheinland-Pfalz, informierte sich am Stand des Bundesprogramms „Demokratie leben!“

An dem seit mehr als 60 Jahren stattfindenden Protestanten­treffen nahmen fast 100.000 Menschen teil, die auf mehr als 2.500 kulturellen, geistlichen und gesellschaftspolitischen Veranstaltungen für Fragen der Zeit und des Glaubens nachdenken und diskutieren konnten. Am Kirchentag, der diesmal unter der Losung „damit wir klug werden“ stand, nahmen unter anderem Bundes­präsident Joachim Gauck, Bundesministerin Manuela Schwesig sowie zahlreiche weitere Prominente aus Politik und Gesellschaft teil.

Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ stellte sich vom 4. bis 6. Juni das neue Bundesprogramm „Demokratie leben!“ vor. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Regiestelle informierten über die zahlreichen geförderten Programmpartner, die mit ihren vielfältigen Angeboten und Projekten ziviles Engagement, demokratisches Verhalten, Vielfalt und Toleranz fördern.

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig besuchte am 4. Juni den Informationsstand des Bundesprogramms und informierte sich über das dort vorgestellte Modellprojekt „InsideOut“. Im Gespräch mit Lena Bantel und Heval Demirdögen von der Stuttgarter Jugendhaus gGmbH, die das Projekt mit Hilfe von Fördermitteln aus dem Bundes­programm „Demokratie leben!“ durchführt, tauschte sich die Ministerin über Ziele und Methoden des Projekts sowie den aktuellen Umsetzungsstand aus. „InsideOut“ richtet sich an junge Menschen, die sich im Radikalisierungs­prozess befinden. Dabei stellen 41 Jugendhäuser im Stuttgarter Raum die lokale Grundlage dar, in denen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in Fortbildungen dazu befähigt werden, Radikalisierungs­prozesse zu erkennen und ihnen mit pädagogischen Maßnahmen entgegen zu wirken. Das Projekt war am 4. und 5. Juni als Programmpartner am Informations­stand des Bundesprogramms vertreten.

Gleich zum Auftakt des Marktes der Möglichkeiten hatten Elke Ferner, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie Dietmar Nietan, Mitglied des Deutschen Bundestages, den Stand besucht. Im Gespräch mit Frank von Woedtke, Programmleiter „Demokratie leben!“ im Bundesamt für Familie und zivil­gesellschaftliche Aufgaben, betonte Frau Ferner, wie wichtig es sei, dass das Bundes­programm auf dem Kirchen­tag vertreten ist. Dies böte eine ausgezeichnete Möglichkeit, mit vielen, vor allem jungen Menschen, über die breit gefächerten Aktivitäten zur Stärkung von Demokratie und Vielfalt ins Gespräch zu kommen und sie zu eigenem Engagement zu ermutigen.

Am 6. Juni präsentierte als weiterer Programmpartner die Kulturwerkstatt e. V. Reutlingen ihr Modellprojekt „MENTOR - Miteinander für ENgagement, TOleranz und Respekt“, das ebenfalls durch das Bundesprogramm gefördert wird. Der Islam in Deutschland erfährt in weiten Teilen Ablehnung oder zumindest eine gewisse Distanziertheit durch die Bevölkerung. Dabei wird er oftmals als eine homogene und geschlossene Kultur wahrgenommen. Die Methoden des Modellprojekts zielen auf Medienworkshops, Workshops zum pädagogischen Umgang mit Kindern respektive Jugendlichen und Workshops zum Projektthema „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sowie Islam in Deutschland“ ab.


Webseite des Deutschen Evangelischen Kirchentages
Webseite "Inside Out"
Webseite "MENTOR"