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Fachwerkstatt „Ziviles Bürgerengagement im ländlichen Raum“ mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern

17.07.2015

Rechtsextreme Anfeindungen machen auch vor politisch gewählten Mandatstragenden nicht Halt. Das zeigte sich zuletzt in Tröglitz. Doch auch andernorts werden Bürgermeisterinnen und Bürgermeister angefeindet und bedroht, weil sie sich für Demokratie und gegen Menschenfeindlichkeit und Gewalt engagieren.

Dr. Heiko Geue (3. v.l.) im Gespräch mit Bürgermeistern aus ländlichen Regionen verschiedener Bundesländer. Bildnachweis: Torsten Stapel
Dr. Heiko Geue (3. v.l.) im Gespräch mit Bürgermeistern aus ländlichen Regionen verschiedener Bundesländer. Bildnachweis: Torsten Stapel
Thomas Heppener, Leiter des Referats "Demokratie und Vielfalt" im BMFSFJ, im Dialog mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus ländlichen Regionen verschiedener Bundesländer. Bildnachweis: Torsten Stapel
Thomas Heppener, Leiter des Referats "Demokratie und Vielfalt" im BMFSFJ, im Dialog mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern. Bildnachweis: Torsten Stapel

Gerade im ländlichen Raum sind sie die letzten Bollwerke für die Demokratie. Auf die eigene, manchmal schwierige Situation aufmerksam zu machen oder um Unterstützung zu beten ist nicht immer einfach. Darum ist es besonders wichtig, dass ihre Probleme wahrgenommen und gelöst werden - im Austausch mit der Politik und der Zivilgesellschaft.

Mit der Fachwerkstatt „Ziviles Bürgerengagement im ländlichen Raum“ hat das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE)  diese Problemstellung aufgegriffen. Am 10. Juli kamen ehren- und hauptamtliche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus ländlichen Regionen verschiedener Bundesländer zu einem Erfahrungsaustausch in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Berlin zusammen. Sie diskutierten aktuelle Herausforderungen und ihre Unterstützungsbedarfe mit Gesprächspartnern aus Bund, Ländern und Kommunen sowie der Zivilgesellschaft. Heiko Geue, Abteilungsleiter Engagementpolitik im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, traf sich bereits am Abend zuvor mit den Teilnehmenden, um sich im persönlichen Gespräch über die Situation in den Kommunen zu informieren.

Die Fachwerkstatt soll fortgesetzt werden. Sie wurde im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Die Dokumentation der Veranstaltung finden Sie hier (PDF, 774 KB)

Internetseite des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement