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Eröffnung der Infopanels „Hinter.Fragen. Sinti und Roma – eine Minderheit zwischen Verfolgung und Selbstbestimmung“

01.10.2018

Wer sind Sinti und Roma? Was bedeutet es heute, Sinti oder Roma zu sein und wie wird an den Völkermord erinnert? Diese Fragen begleiteten die Macherinnen und Macher bei der Erstellung der Infopanels „Hinter.Fragen. Sinti und Roma – eine Minderheit zwischen Verfolgung und Selbstbestimmung“, die am 20. September feierlich eröffnet wurden.

Emran Elmazi, Projektleiter des Berliner Büros des Dokumentations- und Kulturzentrums deutscher Sinti und Roma, erklärte das Konzept der Ausstellung: Neben einer kompakten Darstellung der Geschichte von Sinti und Roma in Deutschland gibt es Tafeln mit Begriffserklärungen, Vorstellungen der Selbstorganisationen von Sinti und Roma und Portraits von 12 Angehörigen der Minderheit.

Petra Rosenberg, Vorsitzende des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg, beeindruckte durch eine sehr bewegende Rede über ihren Vater, der sich als Überlebender des Völkermords sein Leben lang für die Anerkennung und Gleichberechtigung von Sinti und Roma in Deutschland einsetzte. Otto und Petra Rosenbergs Biographie wird in den Infopanels mehrmals aufgegriffen.

Thomas Heppener, Leiter der Referatsgruppe „Demokratie und Vielfalt“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, betonte die Aktualität und Dringlichkeit der Maßnahmen gegen Antiziganismus und ermutigte dazu, mit einer Ausstellungsreise die Infopanels möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen.

Die Infopanels „Hinter.Fragen. Sinti und Roma – eine Minderheit zwischen Verfolgung und Selbstbestimmung“ sind ab sofort im Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma Berlin zu sehen:

Die Ausstellung läuft bis zum 17. Oktober und ist Montag und Mittwoch je 9:30 bis 16 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet.