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Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt beschlossen

05.08.2019

Engagement, Ehrenamt und Demokratieförderung sind für den gesellschaftlichen Zusammenhalt von entscheidender Bedeutung. Die Bundesregierung hat daher die „Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt“ ins Leben gerufen. Sie setzt damit eine Maßnahme aus den Ergebnissen der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ um.

Dr. Franziska Giffey, Horst Seehofer und Julia Klöckner bei der Vorstellung der Schlussfolgerungen „Unser Plan für Deutschland - Gleichwertige Lebensverhältnisse überall“ in der Bundespressekonferenz. Bild: BMFSFJ
Dr. Franziska Giffey, Horst Seehofer und Julia Klöckner bei der Vorstellung der Schlussfolgerungen „Unser Plan für Deutschland - Gleichwertige Lebensverhältnisse überall“ in der Bundespressekonferenz. Bild: BMFSFJ

Ob bei der Freiwilligen Feuerwehr, im Verein oder bei der Freien Wohlfahrtspflege: Derzeit engagieren sich mehr als 30 Millionen Menschen in Deutschland ehrenamtlich. Gerade in den ländlichen Räumen haben Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement eine besondere und lange Tradition. Sie tragen aktiv zur Sicherung der Daseinsvorsorge, zum Erhalt des Miteinanders und zur Lebensqualität bei.

Unterstützung ehrenamtlich Tätiger

Besonders in strukturschwachen und ländlichen Regionen ist es häufig schwierig, ehrenamtliche Strukturen aufzubauen und zu erhalten. Vor allem kleinen Initiativen fällt es oftmals schwer, Unterstützung zu bekommen - zum Beispiel bei rechtlichen Fragestellungen oder der Beantragung von Fördermaßnahmen.

Um dem entgegenzuwirken, hat das Kabinett der Gründung einer „Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt“ zugestimmt. Diese soll noch in diesem Jahr errichtet werden. Kernanliegen der Stiftung ist es, Serviceangebote für die Organisation von bürgerschaftlichem Engagement und Ehrenamt bereitzustellen und ehrenamtlich Tätige bei der Digitalisierung zu unterstützen.