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Bundespräsident würdigt 20 Jahre „Tolerantes Brandenburg“

29.06.2018

„Tolerantes Brandenburg“ ist 1998 als eines der ersten Landesprogramme gestartet, das sich gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit engagiert. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und 250 geladene Gäste feierten in Cottbus dessen 20. Geburtstag.

Das Programm war zunächst klar gegen die zunehmenden rechtsextremen Aktivitäten in den neunziger Jahren im Land aufgestellt. Eine Überarbeitung im Jahr 2005 legte einen deutlichen Fokus auf die Demokratieförderung. Den brandenburgischen Landesregierungen war und ist es wichtig, nicht nur ein deutliches Zeichen für eine demokratische Entwicklung des Landes zu setzen. Auch zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure soll das Programm mit finanziellen Mitteln und struktureller Hilfe in ihrem Einsatz für eine vielfältige Gesellschaft unterstützen.

Der 20. Geburtstag wurde am 23.06.2018 mit einem Festakt in der Alten Chemiefabrik in Cottbus gefeiert. Neben 250 geladenen Gästen waren auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und der evangelische Landesbischof Markus Dröge anwesend.

In seiner Festrede würdigte der Bundespräsident die Arbeit der Engagierten und blickte auf bundesweite Herausforderungen für Toleranz und Zusammenleben in Deutschland. „Die Förderung von Toleranz ist eine der wichtigsten Daueraufgaben, die ich mir für unsere Gesellschaft vorstellen kann. Wo Toleranz gelebt wird, findet Hass keinen Halt mehr“, betonte er.

Neben den Reden von Frank-Walter Steinmeier und Dietmar Woidke zeigten die Veranstalter am Festabend Kurzfilme zu den Anfängen und zur Entwicklung des Handlungskonzeptes sowie zur gegenwärtigen Situation. Außerdem wurden einige Aktive des Beratungsnetzwerkes „Tolerantes Brandenburg“ porträtiert.

Die Festrede von Frank-Walter Steinmeier ist auf der Webseite des Bundespräsidenten abrufbar.