Zum Inhalt springen Zum Hauptmenü springen Zum Servicemenü springen

Antisemitischen Hassverbrechen begegnen – jüdische Gemeinden schützen: Ein Leitfaden

19.12.2017

Antisemitische Hassdelikte und Bedrohungen haben tiefgreifende und vielschichtige Auswirkungen – nicht allein auf die Opfer von Übergriffen, sondern ganz allgemein auch auf das alltägliche Leben jüdischer Menschen und Gemeinden.

Weltweit sind jüdische Frauen, Männer, Jungen und Mädchen sowie Menschen, die für Juden gehalten werden, von antisemitischer Propaganda, Gewalt und Diskriminierung betroffen. Jüdische Einrichtungen, zum Beispiel Synagogen, Schulen und Friedhöfe, werden dabei ebenso Ziele von Gewalt und Vandalismus wie Personen, Gebäude oder Veranstaltungen, die mit Israel in Verbindung stehen bzw. gebracht werden.

Der Leitfaden „Antisemitischen Hassverbrechen begegnen – jüdische Gemeinden schützen“ der OSZE zeigt praktische Schritte auf, die Regierungen im Umgang mit den Sicherheitsherausforderungen, vor denen jüdische Gemeinden stehen, in Kooperation und Partnerschaft mit eben diesen Gemeinden, empfohlen werden.

Der Leitfaden wurde konzipiert, um Regierungen dabei zu unterstützen, eine Bestandsaufnahme der Sicherheitsrisiken und -bedürfnisse jüdischer Gemeinden zu erstellen und die Fähigkeiten von Strafverfolgungsbeamten und -einrichtungen im Umgang mit dieser Problematik zu verbessern. Weiterhin behandelt der Leitfaden verwandte Themen wie die Erfassung antisemitischer Hassverbrechen und die Behebung entsprechender Melde und Registrierungslücken.

Der Leitfaden als PDF-Download
Der Leitfaden auf der OSZE-Webseite