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Fachliteratur und Arbeitshilfen

Hier möchten wir Sie auf Publikationen zu den verschiedenen Themenfeldern und Programmbereichen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ hinweisen.

Darüber hinaus wollen wir auch Veröffentlichungen vorstellen, die sich mit Themen wie Präventionsarbeit in der Praxis oder Projektmanagement beschäftigen.

Mit der Suchfunktion können Sie die Publikationen nach Schwerpunkten filtern. Darüber hinaus ist eine Suche nach Schlagwörtern möglich.


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Schwerpunkt(e)

Sexismus und Rassismus in der Migrationsgesellschaft

Schwerpunkt(e):   Antidiskriminierung Willkommenskultur vor Ort

Die Ereignisse in der Silvesternacht 2015/16 am Kölner Hauptbahnhof sind zur Zäsur der Willkommenskultur geworden. Insbesondere rechtspopulistische/rechtsextreme Kräfte, aber auch Protagonistinnen und Protagonisten aus der so genannten Mitte der Gesellschaft, nehmen sie zum Anlass die Willkommenskultur zu verurteilen und deren Ende zu fordern.

In diesem Zusammenhang wird sexuelle Gewalt ethnisiert und das Bild des „Fremden“, das schon seit der Kolonialzeit in Deutschland existiert, als Bedrohung für die weiße Frau bedient. Die Expertise analysiert die Gründe warum immer wieder auf diese Stereotypen zurückgegriffen wird und warum sie falsch sind.

Die Publikation steht auf der Internetseite der Vielfalt-Mediathek als Download zur Verfügung.


Wachsam sein! Zum Umgang mit rechten und rechtsextremen Einschüchterungsversuchen und Bedrohungen

Schwerpunkt(e):   Rechtsextremismus

Was tun, wenn Rechtsextreme engagierte Menschen beschimpfen und bedrohen? Wie können sich Menschen bei rechten Drohanrufen und -mails sowie anderen Einschüchterungsversuchen schützen? Die Handreichung der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) gibt konkrete Tipps zum Umgang mit Beleidigungen, Störaktionen, Angriffen und anderen Bedrohungen – auch zur Prävention, um auf solche Situationen vorbereitet zu sein.

Die Veröffentlichung wendet sich explizit an Personen, die aufgrund ihres Engagements oder ihres Berufes neu ins Visier von Rechtsextremen und Rechten geraten. Diese Menschen haben zumeist noch keine oder wenig Erfahrung im Umgang mit solchen Einschüchterungsversuchen.

Herausgeberin: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) und Verein für Demokratische Kultur in Berlin e.V.

Die Publikation können Sie auf der Internetseite der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) herunterladen oder als Druckexemplar bestellen.


Einmischen und dagegenhalten! - Zum Umgang mit rassistischen Anfeindungen im Kontext von Flucht und Asyl

Schwerpunkt(e):   Willkommenskultur vor Ort

Mit Anfeindungen müssen sich zunehmend auch UnterstützerInnen in der Flüchtlingsarbeit auseinandersetzen: In BürgerInnenversammlungen, an Infoständen oder im Freundes- und Familienkreis. Welche Möglichkeiten gibt es, auf rassistische Mobilisierungen gegen die Unterbringung von Asylsuchenden in der Nachbarschaft zu reagieren? Wie kann ein angemessener Umgang Hasspostings im Internet aussehen? Aber auch: welche blinde Flecken und klischeehaften Projektionen auf Geflüchtete gilt es in der Unterstützungsarbeit selbst zu reflektieren?

Auf vielfache Weise hat sich die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in NRW in den vergangenen Monaten mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigt. In zahlreichen Fällen haben wir kommunale Verwaltungen, Ehrenamtsinitiativen, Vereine und Verbände im Umgang mit rechten und rassistischen Anfeindungen beraten, an der Moderation von Informationsveranstaltungen mitgewirkt und dabei geholfen, Handlungsstrategien zu entwickeln, die eine menschenrechtsorientierte Streit- und Diskussionskultur fördern. Überall treffen wir auf AkteurInnen, die mit Ausdauer, Kreativität, beeindruckenden Erfahrungs- und Wissensschätzen und nicht zuletzt einer klaren Haltung auftreten.

Ein Teil dieser Erfahrungen ist in diese Handreichung eingeflossen, die in kompakter Form all jenen eine Hilfe sein soll, die sich beruflich oder im Rahmen ihres ehrenamtlichen Engagements mit rassistischen Anfeindungen und rechtspopulistischen Polemiken auseinandersetzen müssen. Eine alle denkbaren Situationen in den Blick nehmende Broschüre können und wollen wir nicht vorlegen. Wenn wir jedoch dazu beitragen können, erste Ideen und Denkanstöße zu liefern, ist der Zweck dieser Handreichung erfüllt.

Herausgeberin: Mobile Beratung im Regierungsbezirk Münster. Gegen Rechtsextremismus, für Demokratie (mobim) im Geschichtsort Villa ten Hompel der Stadt Münster.

Die Publikation können Sie auf der Internetseite der Mobilen Beratung NRW herunterladen oder als Druckexemplar bestellen.


Die Rolle der Schulsozialarbeit in der Menschenrechtserziehung

Schwerpunkt(e):   Präventionsarbeit in der Praxis

Der Baustein „Die Rolle der Schulsozialarbeit in der Menschenrechtserziehung“
zeigt auf, warum Schulsozialarbeit für eine diskriminierungssensible Schule so
wichtig ist und benennt Voraussetzungen einer erfolgreichen Zusammenarbeit von
Schule und Jugendhilfe.

Norbert Hocke, der seit 1986 im Vorstandsbereich der Gewerkschaft Erziehung und
Wissenschaft zuständig ist für den Bereich „Jugendhilfe und Schulsozialarbeit“, zeigt
in seinem Beitrag auf, wie die Vernetzung von Jugendhilfe und Schule gelingen
kann. Der Beitrag „Schulsozialarbeit in der Einwanderungsgesellschaft“
beschreibt die großen Chancen, die eine systematisch ausgebaute und professionell
etablierte Schulsozialarbeit besonders für die Kinder und Jugendliche eröffnen kann,
die häufig zu den Verlierern des Bildungssystems in Deutschland zählen.

Hrsgb.: Bundeskoordination Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Die Publikation können Sie auf der Internetseite von Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage herunterladen oder als Druckexemplar bestellen.


Expertise „Geschlechterverhältnisse in Fußballfanszenen“

Schwerpunkt(e):   Homosexuellenfeindlichkeit und Transfeindlichkeit

Im Dezember 2017 hat die Kompetenzgruppe Fankulturen und
sportbezogene Soziale Arbeit (KoFaS) ihre Expertise „Geschlechterverhältnisse in Fußballfanszenen“ veröffentlicht. Darin werden Männlichkeiten, Weiblichkeiten sowie Homosexuellen- und Transfeindlichkeit in Fanszenen analysiert, ihre Bedeutung für die Rekrutierung sowie szeneinterne Hierarchien besprochen. Zudem wird die Rolle von Geschlecht in der Sozialen Arbeit mit Fußballfans thematisiert.

Die Publikation können Sie auf der Internetseite von KoFaS herunterladen.