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Fachliteratur und Arbeitshilfen

Hier möchten wir Sie auf Publikationen zu den verschiedenen Themenfeldern und Programmbereichen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ hinweisen.

Darüber hinaus wollen wir auch Veröffentlichungen vorstellen, die sich mit Themen wie Präventionsarbeit in der Praxis oder Projektmanagement beschäftigen.

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Schwerpunkt(e)

Arbeitshilfe „Zielgruppenerreichung und -bindung“

Schwerpunkt(e):   Präventionsarbeit in der Praxis

Die Arbeitshilfe der Qualitätswerkstatt Modellprojekte (c/o GesBit mbH in Kooperation mit ArtSet GmbH) bietet in komprimierter Form wichtige Informationen sowie Qualitätswerkzeuge zur Zielgruppenerreichung und -bindung.

Die Qualitätswerkstatt Modellprojekte bietet den Modellprojektträgern im Bundesprogramms "Demokratie leben!" Unterstützung bei den übergreifenden Themen einer Modellförderung. Die dort entwickelten Materialien zum Projektmanagement können jedoch von Projektträgern verschiedenster Themenfelder genutzt und eingesetzt werden.

Das Gelingen von Modellprojekten im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ ist wesentlich davon abhängig, ob die relevanten Zielgruppen erreicht und nachhaltig für die Angebote interessiert werden können. Gerade bei mehrjährig laufenden Modellprojekten ist der kontinuierliche Blick auf die Zielgruppen ein wichtiges Korrektiv, um die Angebote fortlaufend zu reflektieren und ggf. anzupassen, um die Kommunikation mit den Adressatinnen und Adressaten zu intensivieren und die Zugänge zu den Teilnehmenden zu verbessern.

Die Arbeitshilfe der Qualitätswerkstatt unterstützt Modellprojekte im Bereich der Zielgruppenerreichung und  -bindung. Sie bietet Hinweise und Hilfestellung für aussagefähige Zielgruppenbeschreibungen und vermittelt Kenntnisse zur adäquaten Angebotsgestaltung sowie zu Kommunikations- und Zugangswegen zur Zielgruppen. Qualitätsinstrumente zur sozial-räumlichen Angebotsanalyse, zur Planung von Co-Creation-Workshops sowie zur Nutzenargumentation ergänzen die Handreichung. Leseempfehlungen zu weiterführenden Veröffentlichungen runden das Arbeitsmaterial ab.

Die Arbeitshilfe „Zielgruppenerreichung und -bindung“ steht auf der Internetseite der GesBiT als Download zur Verfügung.


10 Strategien zum Umgang mit Stammtischparolen

Schwerpunkt(e):   Rechtsextremismus Präventionsarbeit in der Praxis

Stammtischparolen heißen so, weil sie vermeintlich oft in Kneipen geäußert werden. Ironischerweise hat der Stammtisch daher mit seinem eigenen Vorurteil zu kämpfen. In dieser Broschüre geht es um jene Aussagen, die bei bierseligen Runden unter Bekannten, beim Zusammenkommen der Familie oder beim Plausch an der Kasse stattfinden.

Kennzeichnend für Stammtischparolen ist ihre Einfachheit, Plumpheit, Verallgemeinerung und ihr meist negativer Charakter. Sie bringen Vorurteile zum Ausdruck und richten sich stets gegen „Andere“. Das vermeintlich „Andere“ wird dabei abgewertet und verurteilt. Gleichzeitig dient das Konstrukt des „Anderen“ dem Verständnis über das „Eigene“ bzw. das „Wir“, welches dabei aufgewertet wird.

Stammtischparolen hinterlassen bei denjenigen, die mit ihnen konfrontiert werden, oft ein beklemmendes und überwältigendes Gefühl. Den meisten Menschen fällt es schwer, dagegen zu halten, da Stammtischparolen oft so formuliert werden, dass sie einen absoluten und unanfechtbaren Anspruch haben. Als Gegenüber kann schnell der Gedanke aufkommen, bestimmtes Fachwissen sei nötig, um Stammtischparolen entkräften zu können.

Herausgegeber:
RE/init. e.V., 1. Auflage, August 2017

10 Strategien zum Umgang mit Stammtischparolen (PDF, 536 KB)


„Was soll ich denn da sagen?!“

Schwerpunkt(e):   Rechtsextremismus Präventionsarbeit in der Praxis

„Was soll ich denn da sagen?!“ ist der Titel einer neuen Publikation des beratungsNetzwerks hessen - gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus zum Umgang mit Rechtsextremismus und Rassismus im Schulalltag. Tina Dürr und Eva Georg sowie weitere Fachautorinnen und -autoren beschäftigen sich in der 60-seitigen Broschüre ausführlich damit, wie Rassismus im Schulalltag wahrgenommen wird, welche Umgangsformen und Handlungsmöglichkeiten es gibt und welche Unterstützung und Hilfen für in der Schule Tätige nötig sind.

Herausgeber:
beratungsNetzwerk hessen

Die Publikation können Sie auf der Internetseite des beratungsNetzwerks hessen herunterladen oder als Druckexemplar bestellen.


Miteinander gegen Hass, Diskriminierung und Ausgrenzung

Schwerpunkt(e):   Rechtsextremismus Antisemitismus Antidiskriminierung

Die extreme Rechte in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren tiefgreifend gewandelt – und sie hat einen rasanten Aufstieg erlebt. Ihre Ideologie läuft den Werten von Wohlfahrtsverbänden diametral entgegen. Sie sind deshalb besonders geeignet und gefordert, gegen Rechtsextremismus und -populismus aktiv zu werden.

Vergessen Sie die Springerstiefel! Schlagen Sie sich dieses Bild aus dem Kopf, dieses Bild eines Skinheads mit Baseball-Schläger, Bomberjacke und hochgeschnürten, schweren Schuhen. Wenn Zeitungen oder Online-Medien über Rechtsextremismus berichten – egal ob es um Gewalt gegen Flüchtlingsheime geht, um das gescheiterte NPD-Verbot oder um rechtsextreme Propaganda im Internet –, ständig illustrieren sie ihre Berichte mit Bildern von Springerstiefeln. Doch nur wenige Rechtsextreme sehen heutzutage noch so aus. Weil aber viele Medien weiterhin uralte Bilder zeigen und damit Stereotype bestärken, erkennt heute die Öffentlichkeit viele Erscheinungsformen der extremen Rechten nicht mehr.

Herausgeber:
AWO Bundesverband e.V., Deutscher Caritasverband e.V., Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e.V. und Diakonie Deutschland – Evangelischer Bundesverband.

Die Publikation steht auf der Internetseite des Paritätischen als Download zur Verfügung.


Sexismus und Rassismus in der Migrationsgesellschaft

Schwerpunkt(e):   Antidiskriminierung Willkommenskultur vor Ort

Die Ereignisse in der Silvesternacht 2015/16 am Kölner Hauptbahnhof sind zur Zäsur der Willkommenskultur geworden. Insbesondere rechtspopulistische/rechtsextreme Kräfte, aber auch Protagonistinnen und Protagonisten aus der so genannten Mitte der Gesellschaft, nehmen sie zum Anlass die Willkommenskultur zu verurteilen und deren Ende zu fordern.

In diesem Zusammenhang wird sexuelle Gewalt ethnisiert und das Bild des „Fremden“, das schon seit der Kolonialzeit in Deutschland existiert, als Bedrohung für die weiße Frau bedient. Die Expertise analysiert die Gründe warum immer wieder auf diese Stereotypen zurückgegriffen wird und warum sie falsch sind.

Die Publikation steht auf der Internetseite der Vielfalt-Mediathek als Download zur Verfügung.