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Kurz vorgestellt: Community Organizing der Partnerschaften für Demokratie in Berlin-Pankow

Die Berliner Partnerschaften für Demokratie Pankow-Nord und Pankow-Süd stehen unter dem Motto „Mehr Beteiligung!“. Ziel ist es, mehr Menschen für die Arbeit gegen Rechtsextremismus und für Toleranz zu gewinnen, insbesondere Gruppen, die bislang nicht in diesem Feld sichtbar waren, wie beispielsweise Migrantenselbstorganisationen. Als Arbeitsmethode wurde „Community Organizing“ gewählt.

Der Ansatz „Community Organizing“ hilft dabei, im Gemeinwesen handlungsfähige Beziehungen aufzubauen, die über die Projektdauer hinaus fortbestehen. Ein wichtiger Leitgedanke dabei: Die Zusammenarbeit muss Spaß machen. Der persönliche Kontakt und Austausch sind wichtiger als formale Mitgliedschaften.

Folgende Elemente gehören dazu: Beziehungsgespräche, aktivierende Befragung, Mapping, regelmäßige Demokratie-Dinner sowie Demokratie-Workshops. Bei Projektentwicklungstreffen werden Ideen gesammelt und zu konkreten Vorhaben entwickelt. Die beteiligten Akteurinnen und Akteure treffen selbst die Entscheidung darüber, welche Projekte mit wie viel Geld gefördert werden sollen. Der Prozess ist transparent und erzeugt bei den Beteiligten einen Ownership-Gedanken. So soll aus den Projekten eine echte Partnerschaft für Demokratie werden. Ein Beispiel für ein Projekt, das auf diese Weise entwickelt wurde, ist der „KulturBAZAR“. Hierbei handelt es sich um eine gemeinsame Initiative von Geflüchteten und Pankower Bürgerinnen und Bürgern, durch die eine ehemalige Kaufhalle zu einem Begegnungsort umgestaltet werden soll.

Weitere Informationen zu den Partnerschaften für Demokratie in Berlin-Pankow