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Programmevaluation und wissenschaftliche Begleitung

Das Deutschen Jugendinstitut e. V. (DJI) übernimmt im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ die Aufgabe der Programmevaluation.

Die Programmevaluation untersucht die Umsetzung und die Effekte der Programmaktivitäten in ihrer Gesamtheit, ordnet sie fachlich ein und bewertet sie. Grundlage der partizipativ angelegten Evaluation sind vor allem Erkenntnisse aus der intensiven wissenschaftlichen Begleitung der einzelnen Bereiche des Bundesprogramms. Neben der Klärung übergreifender Fragen werden hierbei vor allem spezifische Handlungsstrategien der Programmbereiche erfasst und analysiert.

Die wissenschaftliche Begleitung der Programmbereiche „Landes-Demokratiezentren“, „Strukturförderung zum bundeszentralen Träger“ und „Modellprojekte“ liegt beim DJI selbst.

Die Partnerschaften für Demokratie werden durch die beiden sozialwissenschaftlichen Institute ISS-Frankfurt a.M. und Camino (Berlin) wissenschaftlich begleitet.

Schwerpunkte der wissenschaftlichen Begleitungen der Partnerschaften für Demokratie sind das Monitoring der Implementierung und Umsetzung der Partnerschaften für Demokratie, das Nachzeichnen ihrer Entwicklungen, die Untersuchung ihrer Zielerreichung sowie die vertiefende Bearbeitung folgender Themen:

  • Jugendbeteiligung und Umsetzung der Jugendfonds,
  • inhaltliche Ausrichtung und strukturelle Veränderung der Arbeit der Begleitausschüsse,
  • Aufbau von Strukturen und Entwicklung der Koordinierungsstellen zu Fachstellen,
  • Vernetzung und Öffentlichkeitswirksamkeit,
  • Entwicklung der Aktions- und Initiativfonds und Umsetzung von Projekten.

Zusätzlich ist am DJI die Arbeits- und Forschungsstelle Rechtsextremismus und Radikalisierungsprävention angesiedelt. Sie nimmt aktuelle Erscheinungsformen von Rechtsextremismus und gewaltorientiertem Islamismus, damit verbundene jugendpolitische und pädagogische Herausforderungen sowie die damit befasste Fachpraxis in den Blick. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf praxisrelevantem Wissen zu jugend-(phasen-)spezifischen Dimensionen, auf der Sicherung und Systematisierung von pädagogischen Praxiserfahrungen und auf dem Wissens- und Erfahrungsaustausch mit den europäischen Nachbarländern. Ihre Erkenntnisse fließen in die Weiterentwicklung der Bundesprogramme ein.

Berichte und Veröffentlichungen