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Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung sucht Zeitzeugenberichte von Geflüchteten

04.12.2017

Die Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung sucht Fluchtberichte und Lebensgeschichten von Vertriebenen und Geflüchteten für das Archiv ihres künftigen Dokumentationszentrums in Berlin. Dort sollen sie dauerhaft aufbewahrt werden. Wer seine Fluchtberichte aufgeschrieben hat oder etwa Tagebücher, Briefe, Fotos, Zeichnungen oder Ausweise aus der jeweiligen Zeit hat, wird gebeten, sie der Stiftung zur Verfügung zu stellen.

Bis zum 20.12.2017 sind alle Menschen, die selbst oder deren Familien Flucht und Vertreibung erlebt haben, aufgerufen, ihre Geschichten an die Stiftung zu schicken. Beispielhaft nennt die Stiftung Flüchtlinge der Jugoslawienkriege in den 1990er Jahren, deutsche Vertriebene aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, ihre Kinder und Enkel, oder heutige Flüchtlinge aus Kriegs- und Krisengebieten.

Handzettel zum Aufruf (pdf-Dateien) in den Sprachen Arabisch, Deutsch, Englisch, Polnisch oder Russisch finden Sie hier.

Das Schicksal von Millionen Menschen, die aus ihrer Heimat vertrieben wurden, ist das Thema der von der Bundesregierung finanzierten Stiftung. Zurzeit entsteht hinter der erhaltenen historischen Fassade des Deutschlandhauses am Askanischen Platz in Berlin-Kreuzberg ein Neubau, in dem die Stiftung Ende 2018 ein Ausstellungs-, Dokumentations- und Informationszentrum einrichten will.

Adresse:
Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung
Mauerstraße 83/84
10117 Berlin
E-Mail: geschichten(at)sfvv.de
Tel.: (030) 206 29 98-23