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Demokratiekongress 2017 diskutiert über gesellschaftlichen Zusammenhalt

15.03.2017

Was hält Deutschland zusammen? Diese und andere Fragen rund um den Zusammenhalt und die Demokratie in unserem Land diskutierten mehr als 400 Vertreterinnen und Vertreter zahlreicher gesellschaftlicher Gruppen und Organisationen am 14. März auf dem Demokratiekongress 2017. Veranstalter war das Bundesfamilienministerium in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt und den Evangelischen Akademien.

Gemeinsam Engagement stärken­ - auf dem Demokratie­kongress 2017. Bildnachweis: BMFSFJ
Gemeinsam Engagement stärken­ - auf dem Demokratie­kongress 2017. Bildnachweis: BMFSFJ

In Ihrer Eröffnungsrede macht Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig deutlich, dass die Demokratie wachsenden Gefahren ausgesetzt ist – vor allem durch die zunehmende Polarisierung und Radikalisierung. Sie forderte daher:

 

Rechtsextreme, gewaltbereite Islamisten, aber auch militante Linksextremisten wollen eine andere Staatsform. Sie bekämpfen die Demokratie und die Menschen, die sich für die Demokratie einsetzen, mit Hass und Gewalt. Wir müssen die Zivilgesellschaft stärker unterstützen. Dafür brauchen wir ein Demokratiefördergesetz, das das Engagement für Demokratie und Vielfalt auf Dauer absichert.

 

In den insgesamt sechs Themenforen des Kongresses ging es vor allem um die Frage, wie die demokratischen Strukturen noch gestärkt werden können:

  • Starke Kinder – starke Jugendliche – starke Demokratie
  • Welche Bildung braucht die demokratische Gesellschaft?
  • Beteiligung als Erfolgsfaktor im demokratischen Gemeinwesen
  • Gleichstellung als Motor der Demokratie
  • Starke Mitte der Gesellschaft – Familie und Demokratie
  • Vielfalt als Chance – Impulse für das demokratische Miteinander

Der Kongress blickte auch über den deutschen Tellerrand hinaus: So analysierte zum Beispiel die Wiener Soziologin Shalini Randeria die aktuelle Situation in europäischen Staaten und weltweit. Fünf junge Gäste aus Indonesien, Ruanda, den USA und Italien berichteten, wofür sie selbst eintreten.

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