Zum Inhalt springen Zum Hauptmenü springen Zum Servicemenü springen

Bundesfamilienministerium verdoppelt Förderung für Gedenkstättenfahrten

27.03.2017

In den letzten Jahren ist das Interesse an außerschulischen Fahrten zu Gedenkstätten für die Opfer von Verbrechen des Nationalsozialismus gestiegen. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) verdoppelt daher die in 2017 dafür zur Verfügung stehenden Fördermittel auf bis zu 500.000 Euro.

Die Verbrechen, die im Namen der nationalsozialistischen Ideologie begangen wurden, werden an Orten wie Auschwitz, Majdanek, Sobibor, Belzec, Groß Rosen, Stutthof und anderen Gedenkstätten sicht- und erfahrbar.

Das Bundesfamilienministerium fördert außerschulische unilaterale Gedenkstättenfahrten aus Mitteln des Kinder- und Jugendplanes. Zentralstelle für die Fahrten ist seit 2016 das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund (IBB). Aufgrund einer stetig steigenden Nachfrage im Jahr 2016 und im ersten Quartal 2017 hat das BMFSFJ beschlossen, die Fördermittel für das Jahr 2017 auf bis zu 500.000 Euro zu verdoppeln. Gefördert werden dabei neben Unterkunft und Verpflegung auch die Reisekosten und die pädagogische Begleitung.

Das Programm fördert Träger der außerschulischen Bildung und wendet sich an Jugendliche im Alter von 14 bis einschließlich 26 Jahren.

Förderkriterien und Antragsformulare sind auf der Internetseite des IBB Dortmund abrufbar.